Stützstrukturen, Sonderteile für Gerüste, Bauteile aus Aluminium und Edelstahl: Wenn es um die schnelle Beschaffung hochwertiger Komponenten für den künftigen Fusionsreaktor geht, greift das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) neuerdings auf Online-Fertigbauteile zurück. Prompte Lieferung ist zugesagt.

Ursprünglich war die Idee zur Konzeptionierung einer Fusionsanlage an der Princeton University im US-Bundesstaat New Jersey auf den Namen «Matterhorn» getauft worden. Denn die Aufgabe, Atomkerne unter hohem Energiegewinn miteinander zu verschmelzen, statt sie «nur» zu spalten, schien mindestens so schwierig wie eine Bergbesteigung. Forscher am IPP in Garching bei München bewiesen Humor, und machten es mit dem «Wendelstein» eine Nummer kleiner. Heute ist «Wendelstein 7-X» im IPP-Teilinstitut Greifswald die weltweit grösste und modernste Fusionsanlage des «Stellarator«-Typs. Der erzeugt die Millionen Grad hohen Temperaturen, die für die Kernfusion nötig sind, durch ausserhalb des Plasmagefässes angeordnete stromdurchflossene Spulen, während nach einem sogenannten «Tokamak»-Prinzip arbeitende Anlagen das benötigte Magnetfeld nach Art eines Transformators im Inneren des Plasmarings induzieren.

Welche der beiden Methoden besser geeignet ist, den Plasmazustand über längere Zeiträume hinweg aufrechtzuerhalten, ist Gegenstand intensiver Forschungen. Konstellationen werden verbessert, überarbeitet, optimiert. Die zeitnahe Beschaffung qualitativ hochwertiger Bauteile, um den jeweils nächsten Schritt umzusetzen und noch höhere Heizleistungen und längere Plasmaentladungen zu erreichen, ist essentiell. Gute Gelegenheit für den Online-Fertiger Facturee, seine Fähigkeiten als Lieferant von Bau­teilen zur Durchführung von Montagearbeiten an der Fusionsforschungsanlage unter Beweis zu stellen.

Wendelstein 7-X steht trotzdem nicht in München, sondern als einer von zwei Institutsstandorten und etwas von den Alpen entfernt in Greifswald. Er ging 2015 in Betrieb. Herzstück der Anlage sind fünfzig supraleitende Spulen, die einen Magnetfeldkäfig erzeugen, in dem ein Milligramm Wasserstoffgas auf Temperaturen von über 100 Millionen Grad aufgeheizt und in den Plasmazustand gebracht wird.

Facturee verfügt über ein umfangreiches Produktionsnetzwerk aus den Bereichen CNC-Fertigung, Blechbearbeitung, 3D-Druck und Oberflächentechnik. Das Unternehmen kann auf ein breites Spektrum an Netzwerkpartnern, Fertigungstechniken und Oberflächenbehandlungen zurückgreifen. Garantiert werden schnelle Bereitstellungszeiten, hohe Einsparpotenziale und fristgerechte kurzfristige Lieferungen. Alle Partner von Facturee unterliegen einem kontinuierlichen datengetriebenen Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO 9001 zertifiziert ist. Im Netzwerk stehen konstant rund 6000 CNC-Maschinen für Projekte zur Verfügung, deren Leistung und spezifische Daten auch für Prototyping für die unterschiedlichsten Bereiche wie Maschinenbau, Medizintechnik, Modellbau, Robotik, Automotive sowie Luft- und Raumfahrt jeweils online abgefragt werden können. Der Rest ist eine Frage der Logistik.

Andree Benndorf, Mitarbeiter in der Abteilung Montagetechnologie beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP): Bisher wurden alle Liefertermine zu 100 Prozent eingehalten. Auch mit der Qualität sei man ausgesprochen zufrieden.

  

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24.7.2020