Der Realisierungszeitraum für die sechs neuen fahrerlosen U-Bahnlinien des „Grand Paris Express“-Projekts, auch „supermétro automatique régional“ genannt, reicht mit seinen 68 Bahnhöfen und sieben Technikzentralen bis ins Jahr 2030.

Nutzen sollen die vier neuen Linien 15, 16, 17 und 18 sowie die Verlängerungen der Linie 14 Sud dann rund zwei Millionen Passagiere pro Tag. Der Bauherr „Société du Grand Paris“ erwartet darüber hinaus massive CO2-Einsparungen einen starken Impuls für Entwicklung der Wirtschaftskraft und der Lebensqualität in der Region mit ihren zwölf Millionen Einwohnern. 90 Prozent der Streckenneubauten werden im Untergrund verlaufen.

Die von der Société du Grand Paris mit dem Bau beauftragten Unternehmen orderten bei den deutschen Tunnelbauern von Herrenknecht (Schwanau bei Lahr) 19 Vortriebsmaschinen - 16 EPB-Schilde und drei Multi-Mode-TBMs (Variable-Density-TBMs) mit Durchmessern zwischen 7,7 Metern und 9,8 Metern, um insgesamt rund 72 Kilometer Tunnel zu bohren und auszubetonieren.

www.herrenknecht.com