Auf den Zugewinn von Marktanteilen, Kosten- und Investitionsdisziplin führt CEO Paul Zumbühl die gar wundersame Steigerung von EBIT und Gewinnmarge bei Interroll zurück. Der Umsatz selbst ging – ebenso wie die Auftragseingänge - trotzdem um über zehn Prozent zurück.

Neben den Auswirkungen der Coronakrise habe das Erstarken des Schweizer Frankens auf den Umsatz einen deutlich spürbaren Einfluss ausgeübt. Der erreichte 233,2 Mio. Franken (-10,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode mit 260,8 Mio.), jedoch betrug der Umsatzrückgang in Lokalwährung nur -4,8 Prozent. Beim Auftragseingang wurde ein Rückgang um -11,9 Prozent auf 263,4 Mio. Franken verzeichnet (Vorjahr: 299,0 Mio.). In Lokalwährung fiel der Rückgang mit -6,1Prozent deutlich moderater aus. Interroll gelang es, trotz rückläufigem Umsatz und Auftragseingang den EBIT erneut überproportional zu steigern. Er erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 32,3 Mio. Franken (Vorperiode: 31,2 Mio.).

Da Interroll im ersten Halbjahr nur Projektverschiebungen aber keine Stornierungen zu verzeichnen hatte und in einzelnen Bereichen Marktanteile gewinnen konnte, sagt Zumbühl, bleibe das Unternehmen für den Rest des Jahres vorsichtig optimistisch. Dank innovativen Produkten und dynamisch wachsenden Endmärkten (E-Commerce und Kurier-Express-Paket (KEP), Lebensmittel und Getränke sowie Lagerhaltung und Distribution) sehe er für Interroll auch langfristig ein bedeutendes Wachstumspotenzial.

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4.8.2020