Spezialhersteller Torwegge, auch in der Theater- und Bühnentechnik in puncto Transporthilfen bewandert, präsentiert einen Dreieckroller, der wesentlich kleinere Kreise dreht, als sie sonst im Orchestergraben oft störend wirken. Ein kleines, aber praktisches Stück Fördertechnik in der Instrumentengasse.

Jeder in der Theaterwelt kennt das Problem: Durch grosse Störkreise der Transporttechnik und wenig Platz auf den Bühnen ist das Bewegen von schmalen Dekorationen oft sehr umständlich. Bei bisherigen Lösungen werden Dreieckroller deshalb häufig versetzt verbaut, um die notwendige Mobilität zu gewährleisten, was fast immer auf Kosten der Stabilität geschieht. Das besondere an der Technik: Bei einem Raddurchmesser von 100 Millimetern, wie ihn auch bisher verfügbare Produkte dieser Art haben, hat der neue Berliner Triangel einen um knapp ein Drittel geringeren Störkreis von nur 330 Millimetern. «In Industriehallen ist das in der Regel nicht relevant, im Theaterbereich ist es aber ein entscheidender Vorteil», so Torwegge-CEO Uwe Eschment..

Die Innovation ist ab der Spielzeit 2020/21 erhältlich. Eine Kombination aus dem Berliner Triangel und dem pneumatischen System StageLifter ist als weitere Entwicklungsstufe bereits geplant. «Uns war wichtig, den Berliner Triangel pünktlich für die Rückkehr auf die Bühnen nach den Theaterferien auf den Markt zu bringen», so der Geschäftsführer. Die Technik richte sich vor allem an Opernhäuser, da hier in der Regel schwerere Requisiten und Bühnenteile zum Einsatz kommen als in klassischen Theatern.

 

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