Mit der für Insider natürlich längst gelösten Frage, ob Maschinen Verträge abschliessen können, wie auch mit dem Dauerbrenner der effizienten Steuerung fahrerloser Syteme befasst sich der Zukunftskongress des Fraunhofer IML, der am 15. und 16. September erstmals total digital stattfindet.

Die Frage, ob die Corona-Pandemie bis Mitte September wieder ausreichend abgeflaut sein könnte, um über 500 Kongressteilnehmer, Referenten und Medienvertreter im Congresszentrum der Westfalenhallen in Dortmund dicht bei dicht den stets richtungsweisenden Vorträgen der Forscher und Experten folgen zu lassen, wollte das Institut für Materialfluss und Logistik nicht mühsam abwarten. Nachdem die Messesaison bereits weitgehend ausfallen musste, entschlossen sich das IML und der Digital Hub Logistics frühzeitig dazu, dem wissenschaftlichen Rat führender Virologen zu folgen und den Zukunftskongress erstmals als rein digitale Veranstaltung anzubieten. Damit gaben die Veranstalter bewusst der Planungssicherheit den Vorrang und wollen trotz und gerade wegen der wirtschaftlichen Krise Raum für einen Wissens- und Erfahrungsaustausch bieten.

Passend zur aktuellen Diskussion über mehr Digitalisierung als Weg aus der Krise steht der traditionsreiche Kongress in diesem Jahr unter dem Motto »Von der Revolution zur Transformation – Mit Künstlicher Intelligenz in die Silicon Economy«. Im Fokus steht die Transformation der Wirtschaft in eine digitale Plattformökonomie: die Silicon Economy. Dabei wird es neben Künstlicher Intelligenz und ihrem rechtlichen Rahmen unter anderem um Machine Learning und autonomes Fahren in der Logistik gehen. Damit bieten die Dortmunder Wissenschaftler Antworten auf drängende Fragen auf dem Weg aus der wirtschaftlichen Krise hin zu zukunftsfähigen Lösungen, die jetzt mehr denn je gefragt sind.

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