Aber die Gruppe holt im ersten Halbjahr trotz Corona mit Supply Chain Solutions und durch den eCommerce sowie Lebensmittel- und Getränkelogistik eine wertmässige Steigerung der  Auftragseingänge um 4,8 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro (Vorjahr 4,2 Mrd.) rein.

Die positive Entwicklung sei vor allem auf  Grossaufträge zum Ende des zweiten Quartals zurückzuführen. Der Konzernumsatz selbst sank um zehn Prozent auf 3,927 Mrd. (Vorjahr: 4,364 Mrd.) Euro. Hier schlugen dann in der Tat die Einschränkungen des operativen Geschäfts infolge der umfangreichen Lockdown-Mssnahmen in zahlreichen Ländern während des zweiten Quartals durch. Das EBIT bereinigt sank wegen des geringeren Umsatzvolumens zwar um 49,8 Prozent auf 204,8 Mio. (Vorjahr: 407,6 Mio.) Euro, der Rückgang konnte aber durch die umgehend ergriffenen

Die positive Geschäftsentwicklung im Segment SCS wurde insbesondere durch die hohe Nachfrage in den Bereichen E-Commerce sowie Lebensmittel- und Getränkelogistik getrieben. Von der gegenwärtig eingeschränkten Investitionsbereitschaft in zahlreichen Industrien war hingegen vor allem das Neugeschäft des Segments Industrial Trucks & Services (IT&S) betroffen.

«Der starke Auftragseingang in den ersten sechs Monaten dieses herausfordernden Geschäftsjahres zeigt, dass wir mit unserer breiten Produktpalette und unserer Strategie `Kion 2027'  auch in extrem schwierigem Fahrwasser richtig aufgestellt sind», so Vorstands-Chef Gordon Riske. Der Konzern verfüge über ein ausgesprochen resilientes Geschäftsmodell. Auf sechs Kontinenten sind mehr als 1,5 Millionen Flurförderzeuge und über 6000 installierte Lagerlogistik-Systeme der Gruppe im Einsatz. Im Halbjahresvergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der bestellten Neufahrzeuge um sieben Prozent auf 706,4 Tsd. ab.

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