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In modernen Flugzeugen arbeiten inzwischen zahlreiche Rechner und digital vernetzte Systeme. Grund genug für die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) neben der klassischen Flugsicherheit auch zunehmend auf etwaige Fremdzugriffe zu achten.

Gemeinsam mit dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde eine strategische Zusammenarbeit vereinbart.
«In der Luftfahrt können wir nur dann erfolgreich digital durchstarten, wenn die Informationssicherheit von Anfang an mitfliegt. (…) Gemeinsam können wir einen Schirm der Cyber-Sicherheit aufspannen, der Luftfahrzeuge, Hersteller und Airlines ebenso umfasst wie Flughäfen und Flugsicherung», so BSI-Präsident Arne Schönbohm. In dem Abkommen vereinbaren BSI und EASA den Austausch von Informationen zu IT-Sicherheitsvorfällen und Bedrohungslagen sowie die Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Cyber-Angriffen und IT-Sicherheitsvorfällen im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen zudem mögliche Konflikte zwischen europäischen und nationalen Regularien identifiziert und konsistente Lösungen gefunden werden, heisst es.


www.bsi.bund.de / www.easa.europa.eu/