Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein.

Einhergehend mit den Lockerungsschritten können die Partnerbahnen SBB und DB auch im grenzüberschreitenden Personenverkehr das Angebot wieder sicherstellen. Ein wichtiger Pfeiler ist dabei das Angebot aus dem Raum Frankfurt/Main in das Berner Oberland und insbesondere in die Destination Jungfraujoch – Top of Europe. Seit dem 14. Juni verkehren die internationalen Züge ab Deutschland nach Interlaken erstmals mit den neuesten Hochgeschwindigkeitszügen, dem ICE4.

Die drei täglichen Direktverbindungen ins Berner Oberland werden auf der Strecke Berlin–Frankfurt/Main–Karlsruhe–Basel–Interlaken Ost angeboten. Die ICE4-Züge bieten den Reisenden kostenloses WLAN, ein On-Bord-Unterhaltungsportal sowie in der 1. Klasse einen Service am Platz an. Mit der neuen Flotte können die Partnerbahnen SBB und DB die Kapazitäten gegenüber den bisherigen ICE1-Zügen um 20 Prozent erhöhen.

Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen in Interlaken Ost und ab Mitte Dezember 2020 an die V-Bahn Eiger Express ab Grindelwald Grund bis zum Eigergletscher soll das Reiseerlebnis der Tourismusattraktion Jungfraujoch – Top of Europe schneller und komfortabler gemacht werden.

Die Regionen Bern und Interlaken sind im touristischen Bahnverkehr mit Abstand die wichtigsten Zielregionen ab Deutschland in den Kanton Bern. Im vergangenen Jahr registrierte der Kanton Bern rund 185 000 Gäste aus Deutschland. Nach einem Rückgang aufgrund des hohen Frankenkurses im Jahr 2015 ist die Nachfrage seither bis zum Ausbruch der Coronakrise wieder kontinuierlich angestiegen.

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