Den Verzicht auf Rückzahlungen in den Infrastrukturfonds, Einmalzahlungen für den Schienengüterverkehr wie auch an örtliche Transportunternehmen sieht das Hilfspaket vor, das der Bundesrat in Bern geschnürt hat, um Härten durch die Corona-Pandemie auszugleichen.

Die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs sowie des Schienengüterverkehrs haben in der Corona-Pandemie wegen der eingebrochenen Nachfrage grosse finanzielle Verluste erlitten. Da die betreffenden Betriebe aus eigener Kraft nicht in der Lage seien, dies vollständig zu kompensieren und sogar in die Zahlungsunfähigkeit rutschen könnten, hat der Bundesrat rund 800 Millionen Franken eingeplant. Aufgrund der Empfehlung des Bundesrats, möglichst Zuhause zu bleiben, war die Nachfrage im Öffentlichen Verkehr um bis zu 80 Prozent gesunken. Sie normalisiere sich nur langsam. Da viele Betriebe schliessen mussten, verzeichneten die Bahnen auch im Güterverkehr einen starken Rückgang.

An SR Technics Switzerland wurde die erste Tranche eines Verpflichtungskredits für flugnahe Betriebe freigegeben. Er gewährt zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses eine Ausfallbürgschaft von 60 Prozent auf einem Bankenkredit in der Höhe von 120 Millionen Franken. SR Technics erbringe für die Fluggesellschaften essenzielle Dienstleistungen, die kurzfristig nicht anderweitig erbracht werden könnten.