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Alternative mit dem Stand-Up-Paddle
15. Dezember 2025
Terminfracht wird mit dem Stand-Up-Paddle-Board (SUP) des Kieler Extremsportlers Michael Walther auch künftig sicher nicht mit dem SUP ausgeliefert. Bei einer von Gebrüder Weiss unterstützten «Atlantik- Mission» ging es eher um den klimaneutralen Rücktransport des trotzdem emissionsfreien Wasserfahrzeugs.
Mobile Be- und Entladesysteme
12. Dezember 2025
Wer im Umschlagszentrum eines Paketdienstes schon mal einen oder mehrere Container be- und entladen hat, kennt das Problem: schwere Kartons, unbequeme Positionen, erschöpfte Mitarbeitende. «Destuff-it» und «Restuff-it» Fördersysteme von Schmalz schaffen Abhilfe und rechnen sich schneller als gedacht.
«Tolkien» für den Hafenzwilling
11. Dezember 2025
Das Projekt «Tolkien» zu nennen, ist sicher ein geschickter Schachzug – auch, wenn es nicht um J. R. R. Tolkien´s Fantasiewelt in «Herr der Ringe» geht. Sozusagen die «Hobbits» sind hier Andreas Gade und Daniel Scheible vom Fraunhofer IML, die einen Digitalen Zwilling für Häfen entwickelt haben.
Schritt für Schritt nachhaltiger
11. Dezember 2025
Staplerhersteller Linde MH ist auch 2024 bei der Emissions-Reduzierung und dem Einsatz von Elektro-Nutzfahrzeugen vorangekommen. Ab 2026 übernehmen zwei eLKW den Transport von Staplergegengewichten ins Montagewerk Aschaffenburg. Zehn leichtere E-Transporter sind bereits am Start.
Wie geschmiert am neuen Standort
10. Dezember 2025
Lagerung, Kommissionierung, Versand und Dropshipping wurden beim Anbieter von Schmierstoffen für die Automobil- und Luftfahrt-Industrie Mannol in Brauschweig auf einer Logistikfläche von 7000 m² mit 8900 Palettenstellplätzen und über 2000 Artikelvarianten realisiert.
Fast 100.000 Klamotten am Tag
10. Dezember 2025
Dematic hat beim spanischen Kleidungs-Hersteller Velilla ein neues AS/RS-System mit 22.400 Palettenplätzen sowie einen Sequencer auf Multishuttle-Basis installiert. Zusammen mit den bereits vorhandenen Miniload- und Multishuttle-Systemen kann die Anlage nun rund 600.000 Kartons lagern.
KI inspiziert Güterwagen
09. Dezember 2025
DB Cargo erprobt Unterflurkameras, Mikrofone und Künstliche Intelligenz um potenzielle Schäden an Güterwagen schneller zu erkennen. Das System, das am Rangierbahnhof München Nord installiert wurde, liefert eine vollständige Sicht auf den Wagen – von oben, von der Seite und nun auch von unten.
Im Innen- und Ausseneinsatz
09. Dezember 2025
Die neuen MXLG-Stapler von Yale bieten grosse Superelastik-Reifen, integrierte, intelligente Flexibilität, Lithium-Ionen-Batterien, die sich zwischenladen lassen, ein kompaktes Design für effizientes Manövrieren sowie einen permanentmagneterregten Fahrmotor, der sich ideal für den Stop- and go-Betrieb eignet.
Hauptfehlerquelle bleibt der Mensch
08. Dezember 2025
Dass der Hauptfaktor, aber auch die grösste Fehlerquelle in der Logistik immer noch der Mensch ist,Cyber-Erpressung schon der drittgrösste Posten in der Weltwirtschaft, und Kühltechnik nicht von «KI» beherrscht, sondern auch hier nur Assistenz sein sollte, zeigte der jüngste «Ofenhock» des SVTL in Rheinfelden.
KI eröffnet Chancen für die Humanitäre Logistik
05. Dezember 2025
Mit der Frage, wohin die humanitäre Logistik künftig steuert, befassten sich das Fritz Institute und die Wageningen University & Research an der «ConnectChains – The Humanitarian Supply Chain Conference» in Berlin. Ihnen zufolge dürfte KI ein wichtiger Treiber für das Lieferketten-Management im humanitären Bereich werden.
Aus einfachen Verhältnissen
WAGNER Schweiz AG
Aus einfachen Verhältnissen
15. Mai 2025
P.Spuhler
Peter Spuhler (Stadlerrail) steht als erfolgreicher Tech-Industrie-Unternehmer im Rampenlicht der Schweizer Öffentlichkeit. Dass er bereits in den USA produziert, kommt ihm heute zugute. Dennoch kritisiert er Donald Trump im «TecTalk» von Swissmem mit Michael Perricone.
800 Mitarbeitende in den USA, das Aluminium für die Wagenkästen aus dem Wallis. Laut Forbes ist der Schweizer Industrielle heute 4 Mrd. Franken «schwer», die er unter anderem in den Bahnhersteller Stadler investiert. Spuhler übernahm Stadler 1989 mit 18 Mitarbeitenden. Heute hat die Firma 15 000 Angestellte weltweit. Wie das zu schaffen war, erklärt Spuhler in einem Interview mit dem Ex-«10vor10»-Chef.
Metro in Chicago: Foto: Stadler
Perricone: Was war Ihr Plan, als Sie angefangen haben?
Spuhler: Ich komme aus einfachen Verhältnissen. Ich hatte keine Eltern, die mir eine Firma kaufen konnten. Dann hatte ich das grosse Glück, dass mir die Thurgauer Kantonalbank ein Darlehen von ca. 5 Mio. gegeben hat, ungedeckt.
Perricone: Die fanden einfach, Peter Spuhler ist ein netter?
Spuhler: Das müssen Sie die Bank fragen! Das war der Start. Der Plan war, die Zinsen und die Amortisation hereinzuholen. Unsere grossen damaligen Mitbewerber wie Schindler, die SIG oder ABB sind aus dem Bereich Schienenfahrzeugbau ausgestiegen in den schwierigen 1990er Jahren.
«Commuter» in Taiwan. Foto: Stadler
Das kam uns zugute. Und wir hatten das Glück, dass wir sehr gute Ingenieure gefunden haben, eben ein Team – das ist ganz wichtig!
Perricone: 2016 hat Stadler einen Standort aufgemacht in Salt Lake City, USA. Heute zahlt sich das aus, nehme ich an.
Spuhler: Die ersten Aufträge aus den USA konnten wir aus der Schweiz heraus bedienen.Später kam die TaxRail, und dann ging’s los: Wir mussten in den USA herstellen. Zuerst haben wir Hallen in Utah gemietet, dann aber beschlossen, ein Werk aufzubauen. Und das ist eigentlich ein riesiger Erfolg geworden, das läuft sehr gut.
M.Perricone. Studiofoto: TecTalk/Swissmem
Perricone: Ein grosser Vorteil in der heutigen Situation.
Spuhler: Ja, das kann man sagen. Lucky Punch.
(…)
Das ganze Interview im TecTalk-Format als Podcast