Mit 2,7 Mio. t hatten die Rheinhäfen in Basel in der ersten Jahreshälfte rund 16 Prozent weniger Umschlag zu verkraften. Ein kompletter Einbruch wurde nicht verzeichnet. Vielmehr, so heisst es, sei es gelungen, die Rolle der Schifffahrt als wichtigen Pfeiler der Landesversorgung unter Beweis zu stellen.

Hauptverantwortlich für den Umschlagsrückgang ist der Import von Mineralölprodukten – als weiterhin wichtigstes Gütersegment – mit einem Minus von 15 Prozent gegenüber 2019. Das Ergebnis im Containerbereich liegt um rund elf Prozent unter der Vorjahresperiode.

2,722 Mio. t wurden dies Jahr bislang in den Häfen Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz-Auhafen umgeschlagen, 3,228 waren es in der Vergleichszeit 2019. Am stärksten traf es mit einem Minus von 27 Prozent Muttenz, gefolgt von Birsfelden mit knapp -15 Prozent; bei diesen beiden Häfen liegt der Schwerpunkt auf den Mineralölverkehren. In Kleinhüningen, wo nebst festem Massengut und Recycling vor allem die Containerverkehre zuhause sind, resultierte eine Verringerung um 11,5 Prozent.

Mit Ende des Jahres, so ist es angekündigt, wird im Übrigen auch Hans-Peter Hadorn als Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen aus Altersgründen zurücktreten (hier noch ein Bild aus jüngeren Jahren). Der Berner Ökonom, der 2008 die Leitung des Basler Rheinhafens antrat, war massgeblich an der Zusammenlegung der ehemaligen Rheinschifffahrtsdirektion Basel und der Rheinhäfen Baselland beteiligt. (Bilder: Koch)

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3.8.2020