Foto: Manfred Krellenberg

Die Wasserstrasse im Norden ist mit 30000 Durchfahrten pro Jahr - noch vor dem Suezkanal (19000 Schiffsbewegungen in 2018/2019) - die meistbefahrene, von Menschenhand geschaffene Schifffahrtsstrecke der Welt. Jetzt investiert Deutschland eine halbe Milliarde in die 20 Kilometer lange Strecke zwischen Kiel und Grosskönigsförde.

Zusammen mit Erhaltungs- und Betriebskosten fliessen in den nächsten zehn Jahren 2,6 Mrd. Euro in den Kanal, kurz „NOK“ genannt. Deutschlands Verkehrsminister Andreas Scheuer: „Der Ausbau der letzten Engstelle des Nord-Ostsee-Kanals wird für die internationale Schifffahrt zu deutlichen Verbesserungen führen. Schon heute ist der Kanal elementarer Bestandteil globaler Transportwege. Die Vorteile des NOK liegen auf der Hand: weniger Kosten, weniger Fahrtzeit und weniger CO2. Jede Investition in den NOK ist aktiver Klimaschutz und stärkt die deutsche Wirtschaft“. Es soll auch einen durchgehenden Seitenweg geben, den Radfahrer und Spaziergänger nutzen können. Der Bodenaushub soll so gestaltet werden, dass sich die Flächen ins Landschaftsbild des norddeutschen Hügellandes einfügen.

 

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