Ob manche damit wirklich in die Oper fahren, ist noch nicht ganz raus: Die meisten Nutzer der 800 E-Trottis, die seit kurzem in Zürich unterwegs sind, legen damit jedenfalls Kurzstrecken auf der «ersten» bzw. «letzten Meile» zurück. Für den Betreiber «Voi» ist das ein guter Erfolg.  Er befragte 5000 Nutzer.

Immerhin jeder Fünfte ersetzt eine Autofahrt durch den Scooter. Der Anbieter will künftig noch mehr Zürchern eine umweltfreundliche Alternative zum Auto bieten und setzt dabei nicht zuletzt auf ein Loyalty-Programm sowie Tages- und Monatskarten zu Flatrate-Tarifen.

Anfang Mai, als das öffentliche Leben nach Wochen des Corona-Stillstands langsam wieder Fahrt aufnahm, war Voi, wie berichtet, mit 800 Verleih-Rollern in Zürich gestartet. «Die Nachfrage war vom Start weg sehr gross, wir haben viele tausend Fahrten verzeichnet», resümiert Claus Unterkircher, General Manager für den DACH-Raum bei dem skandinavischen Anbieter. Parallel zu den ersten Wochen der Geschäftstätigkeit in Zürich führte Voi auch eine gross angelegte Nutzerumfrage in sieben verschiedenen Ländern durch.

In der Schweiz gaben 60 Prozent der Befragten an, die E-Trotti-Nutzung in der Regel mit jener des Öffentlichen Nahverkehrs zu kombinieren. Untzerkircher: «Das ist europaweit der Spitzenwert, der Durchschnitt liegt bei 43 Prozent». Zudem erwies sich, dass jeder fünfte Schweizer E-Trotti-Fahrer damit eine Autofahrt ersetze und 16 Prozent ausschliesslich den elektrifizierten Roller nutzen, wenn sie schon mal damit unterwegs sind. Derzeit ist Voi in 40 Städten und 10 Ländern in Europa präsent und konnte bereits weit über 20 Millionen Fahrten verzeichnen.

 

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