Das Lenkrad aus Phenolharz-Füllstoff (Bakelit), Armaturen mit Kippschaltern, die wir heute noch gern beim Basteln verwenden, den Aschenbecher nicht zu vergessen: Heute ist der Arbeitsplatz des Fahrers die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Daimler feiert den kleinen aber feinen Unterschied.

Immerhin war auch beim Kipper LAK 1624 (Baujahr 1971) schon das Streben nach Funktionalität und Übersichtlichkeit zu erkennen, gar nicht mal so bescheiden die Anzahl der Schalter, Funktions- und Warnleuchten. Gut, noch einmal einen kleinen Rückblick zu halten, bevor die vollautomatisierten Varianten den Fahrer womöglich bald überflüssig machen könnten: Moderne Cockpits sind Multimedia-Einheiten. Im Actros ist es mittlerweile die fünfte Generation, voll digitalisiert. Zwei hochauflösende Bildschirme ersetzen die Instrumententafel. Das Zentraldisplay wird individuell vom Fahrer konfiguriert und dokumentiert durch Grafiken die Arbeit des Active Drive Assist und der Predictive Powertrain Control. Das Sekundärdisplay ist als Touchscreen ausgelegt und lässt sich wie ein Smartphone bedienen. Schnelleinsprungtasten erhöhen die Funktionalität. Das Multifunktionslenkrad wiederum hat sich zur Schaltzentrale entwickelt.

Die Displays der MirrorCam an den A-Säulen zeigen nicht nur den rückwärtigen Verkehr: Spezielle Anzeigen helfen beim Überholen, mitschwenkende Bildausschnitte und variable Weitwinkelformate der digitalen Rückspiegel können so Kurvenfahrten und Rangiermanöver sicherer machen.

 Gespannt darf die Trucker-Gemeinde der Dinge harren, die alsbald als nächstes kommen.

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