Foto: Kion

Stapler-Hersteller und Intralogistiker unter dem Dach der Kion (OM, Linde MH, Still, Baoli, Dematic) melden für das vergangene Jahr einen Rekordumsatz von 11,434 (Vorjahr: 11,136) Mrd. Euro. Die optimierte Preisgestaltung bot einer eigentlich rückläufigen Nachfrage erfolgreich Paroli. 

So standen eine deutliche Steigerung der Profitabilität und des Free Cashflow, sowie eine «sehr gute» Ergebnisentwicklung in den Büchern. Das «starke Momentum» sei hauptsächlich gestützt von Massnahmen

zur Stärkung der Lieferketten in beiden Segmenten einer „optimierten Preisgestaltung“ im Segment Industrial Trucks & Services (Stapler), sowie Verbesserungen im Projektmanagement der Supply Chain Solutions zu verdanken.

Dabei war die Bilanz teils durchwachsen. Zwar erhöhte sich im Segment Industrial Trucks &

Services sich der Umsatz um 15,3 Prozent auf 8,480 Mrd. (Vorjahr: 7,356 Mrd.) Euro. Der Anstieg sei im Wesentlichen auf die höhere Produktionszahlen sowie auf die im Vorjahr durchgesetzten Preiserhöhungen zurückzuführen. Daneben legte auch das Servicegeschäft zu. Rückläufig war hingegen der Umsatz im Segment Supply Chain Solutions mit einem Minus von 21,3 Prozent auf 2,997 Mrd. (Vorjahr: 3,807 Mrd.) Euro. Der bereits in den zurückliegenden Quartalen rückläufige Auftragseingang im langfristigen Projektgeschäft (Business Solutions) habe massgeblich zu diesen 800 Mio. Euro Rückgang beigetragen.

Insgesamt konnte beim EBIT mit einem Plus von 6,9 Prozent (Vorjahr: 2,6 Prozent) trotzdem ein Anstieg auf 790,5 Mio. (Vorjahr: 292,4 Mio.) Euro erreicht werden.

www.kiongroup.com