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Radikale Beschleunigung
27. Februar 2026
In modernen Lagern ist die operative Zeit an der Laderampe eine entscheidende Phase. Die Schnittstelle zwischen Lager und LKW war schon immer ein logistischer Engpass. «Europa Systems» empfiehlt Teleskop-Förder, die bis zu 21 m tief in den Lkw reichen.

Brandschutz ist Umweltschutz
27. Februar 2026
Wirksamer Brandschutz schützt nicht nur Menschen, Werte und Prozesse, sagt Torsten Wagner, Geschäftsführer der Wagner Group, sondern bewahrt auch Ressourcen und reduziert aus Feuerereignissen resultierende Umweltbelastungen. Somit ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Neue Geschäftsfelder im Auge
24. Februar 2026
Umsatzmilliardär Krones ist nicht nur wegen seiner Getränkeabfüll-Anlagen bekannt, sondern hat sein Know How und die damit verbundenen Kompetenzen inzwischen auch in einem branchenübergreifend tätigen Unternehmen als Systemintegrator für vollautomatische Intralogistiklösungen wie Hochregallager, FTS und Kommissionierung gebündelt.

Innenausstattung für den Fusionsreaktor
24. Februar 2026
Ein weiteres Puzzleteil für den Zusammenbau des Fusionsreaktors ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor), das Vakuum-Segment Nr. 9, wurde vor zwei Tagen im italienischen Monfalcone auf einen Frachter verladen, der es nach Südfrankreich transportieren wird.

Witron automatisiert Edeka
23. Februar 2026
Die Automatisierungs-Spezialisten wollen mit einem neuen hochautomatisierten Zentrallager am Standort Melsungen den Detailhändler ab Mitte 2029 in die Lage versetzen, seine gut 500 Filialen des Edeka Hessenrings aus einem Trockensortiment optimiert und fehlerfrei mit bis zu 16.500 Artikeln beliefern.

Nicht brummen sondern summen
23. Februar 2026
In elf der grössten Städte der Schweiz hat die Post CH nur noch Elektro-Lieferfahrzeuge zum Einsatz. Sie verteilt somit die Hälfte ihrer Pakete rein elektrisch. Insgesamt sind mittlerweile über 1800 E-Fahrzeuge auf Achse, seit 2017 auch 6000 Elektrodreiräder. Ab 2030 soll nur noch elektrisch gefahren werden.

Strom sparen im Standby-Modus
23. Februar 2026
Mehr als 200 TGW-Roboter werden sich ab Mitte 2028 im hochautomatisierten Fulfillment Center der Drogeriemarkt-Kette dm im österreichischen Kronstorf um das effiziente Ein- und Auslagern der Ware kümmern. Bestellungen sollen an 16 manuellen sowie zwei robotgestützten PickCenter-Arbeitsplätzen zusammengestellt werden.

Verschieberegal statt Schmalganglager
20. Februar 2026
Wem «Tumeltsham» kein Begriff ist: Die 1587-Einwohner-Gemeinde im österreichischen Innviertel besteht aus 18 Dörfern und verfügt über einen Trumpf im Ärmel – die Elmag, die Maschinen und Werkzeuge für Gewerbe, Industrie und Handwerk herstellt. Und jetzt mithilfe von SSI Schäfer auch über neue Lagertechnik.

12,6 MWh Elektropower auf See
18. Februar 2026
Die Wasaline zwischen Vaasa in Finnland und Umeå in Schweden ist die nördlichste ganzjährig betriebene internationale Fährroute der Welt auf der sowohl Passagiere als auch Fracht transportiert werden. Seit Kurzem mit 12,6 MWh und der grössten Batteriekapazität, die jemals auf einem RoPax-Schiff installiert wurde.

Verstehen, starten, umsetzen
18. Februar 2026
Die Anforderungen an CO₂-Transparenz, Reporting und Nachweise steigen - sowohl durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als auch durch internationale Lieferkettenstandards. Die Handelskammer Beider Basel (HKBB) bietet Unterstützung durch Seminare und Praxiszirkel an.
Beeindruckende Studienfahrt
WAGNER Schweiz AG
Beeindruckende Studienfahrt
21. Oktober 2025
Ein aufschlussreiches Programm mit 50 Teilnehmenden absolvierte der Intralogistikverband Schweiz (ILS) mit Einblicken in hochmoderne Anlagen im Gebinde Logistik Center GLC, bei Swiss Post Cargo in Villmergen, TGW auf einer BIM-Baustelle, bei Meier Tobler in Oberbuchsiten, Avosano und Schindler.

Von durchwegs positivem Feedback begleitet, war diese zweite Studienfahrt des ILS wiederum ausgebucht und bot an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nicht nur exklusive Einblicke in moderne Logistikanlagen, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen und persönlichen Austausch. Zum Auftakt führte Aniko Hornyak vom Transit Management durch das «Port Innovation Lab» des Liftherstellers Schindler, bei dem die Vision und Arbeit des Aufzugsanbieters einen bleibenden Eindruck hinterliessen.

Im Port Innovation Lab der Schindler City war Gelegenheit, die Zukunft der Mobilität zu entdecken und spannende Details über zukunftsweisende Lösungen für effizientes Transitmanagement in Gebäuden zu erfahren. Mit grosser Aufmerksamkeit wurden 3D-Animationen über die Städte von morgen verfolgt.
Schindler mit Sitz in Ebikon, 1874 gegründet, leistet als einer der führenden Anbieter von intelligenter urbaner Mobilität ( Schindler PORT Innovation Lab | Schindler Group ) erhebliche Pionierarbeit für neue Technologien und Innovationen,
3D-Erlebnis bei Schindler
Das Unternehmen hilft, Städte zu organisieren und durch den Transport von Menschen und Gütern urbane Räume komfortabler, integrativer und nachhaltiger zu gestalten.
Intelligente Sortiertechnik im GLC
Das Gebinde Logistik Center GLC in Villmergen steht für intelligente Sortiertechnik und sorgt für erhebliche Effizienzsteigerung und optimale Planbarkeit in der Lebensmittel- und Detailhandelsbranche. Täglich werden eine halbe Million Mehrweggebinde sortiert, gereinigt und wieder ausgeliefert.
Das Gebinde Logistik Center in Villmergen.
Daneben werden die blauen CHEP Paletten kontrolliert - ein wichtiger Knotenpunkt in der Supply Chain unzähliger Kunden. Das GLC hatte vor der Herausforderung gestanden, seine innerbetrieblichen Warenflüsse zu optimieren. Im Zuge neuer Gebindetypen und gestiegenen Mengen war eine effizientere, automatisierte Lösung gefragt, um den steigenden Durchsatzanforderungen sowie dem heutigen Stand der Technik gerecht zu werden.
Auf neuestem Stand
Gilgen Logistics realisierte für das GLC ein neues, automatisiertes Fördersystem ( GLC Gebinde Logistik Center ). Es erstreckt sich über mehrere Hallen und verbindet damit alle Prozesse zu einer einzigen Funktionskette. Zentrales Element sind zwei Pufferanlagen, um die Warenflüsse zu regulieren. Die Paletten und Stapelgebinde werden beim Wareneingang automatisch erkannt und sortiert. Die gesamte Fördertechnik wurde hochautomatisiert und erlaubt eine reibungslose, optimale Warenflusssteuerung.
Das LZV von Swiss Post Cargo. Fotos (3): L.Lauffer
Seit dem Sommer 2025 ist im Swiss Post Cargo Logistikzentrum in Villmergen (LZV) ein hochautomatisierter und multifunktionaler Standort in Betrieb. Er bietet umfassende Fulfillment-Lösungen: von der operativen Beschaffung und Annahme über die fachgerechte Lagerung und Kommissionierung bis zum Transport und der termingerechten Lieferung der Kundenwaren.
Hochautomatisiert
Der Ausbau zum grössten Lagerlogistikzentrum der Post stärkt den Wirtschaftsstandort Villmergen nachhaltig. Das erweiterte Lager in Villmergen bietet mit 57’000 m² Fläche Platz für alles, was gelagert werden muss – von Paletten und Kleinteilen bis zu Elektrogeräten, Gefahrstoffen oder Arzneimitteln. Mit topmodernen Hochregallagern, digitalisierten Autostore-Systemen, flexibel nutzbaren Flächen und einem engagierten Team sorgt das LZV für Effizienz.
Swisslog zeichnete neben der Installation des automatischen Hochregallager mit 23'000 Paletten-Stellplätzen, einem automatischen Mittelteilelager mit 20‘000 Tablaren sowie dem AutoStore-Kleinteilelager inklusive Materialflusssteuerung für 125’000 Behälter samt MFR-Modul der Software SynQ verantwortlich.
BIM-basierte Realisation
Mit TGW wurde eine der modernsten Baustellen der Schweiz besichtigt, an der die gesamte Werk- und Montageplanung BIM-basiert nach einem Bauwerk-Informations-Modell umgesetzt wird. Das Bauprojekt ersetzt ein altes Produktionsgebäude, das nach rund drei Jahrzehnten seine Lebensdauer erreicht hat.
Bauwerk-Informations-Modell bei Roche
TGW Schweiz realisiert das hochmoderne und innovative Gesamtsystem, das 4 Gassen TGW Shuttle mit 21'200 Stellplätze, sowie 3 Gassen HRL mit 6'300 Stellplätze beinhalten wird. Darüber hinaus werden die leistungsfähigen Systeme und die 12 Kommissionierarbeitsplätze mit Behälter- und Palettenfördertechnik erschlossen. Ein TGW-Materialflussrechner steuert den gesamten Warenfluss.
Schnelle Belieferung
Das Dienstleistungscenter Oberbuchsiten (DCO) von Meier Tobler ersetzte ab Mitte 2023 zwei frühere Logistikstandorte in Nebikon und Däniken. Die Zusammenlegung in einem neuen, modernen Lager erlaubt effizientere, flexiblere und schnellere Arbeitsabläufe um so die Kunden mit bestellten Geräten, Anlagekomponenten, Montagematerial und Ersatzteilen für Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär (HLKS) schnell und zuverlässig beliefern zu können.
Meier Tobler in Oberbuchsiten.
Der riesige Bau mit einer Grundfläche von fast 15’000 Quadratmetern, 5 Stockwerken und einem Volumen von 350’000 Kubikmetern wurde nach Minergie realisiert, dem Schweizer Standard für Niedrigenergie- Bauten.
Gilgen Logistics realisierte die zukunftsfähige Intralogistikanlage. Die Lager- und Kommissionierprozesse werden durch ein automatisches Hochregallager mit 32'000 Paletten, ein AutoStore-System mit 43'000 Behältern / 35 Robotern für Kleinteile sowie Palettenfördertechnik auf mehreren Etagen unterstützt.
Übergeordnet steuert das Lagerverwaltungssystem mit Materialflussrechner die logistischen Abläufe. Das Hochregallager ist mit 5 Performance-Regalbediengeräten der neuesten Generation ausgestattet. Die leichte Bauweise der Geräte, gepaart mit einem formschlüssigen Fahrantrieb, lassen höchste Umschlagsleistungen zu.
Massgeschneidert
Der Industrieservice von Avosano ermöglicht es, dank der hochmodernen Logistikzentren und einer flexiblen Lieferstruktur Kunden innerhalb von 2 Stunden zu beliefern. Avosano ist als Pre-Wholesale-Unternehmen hochspezialisiert in Pharmalogistikdienstleistungen. In dieser Funktion übernimmt sie die gesamte Lagerlogistik, Verarbeitung und Distribution von Arzneimitteln im Auftrag der Pharmaindustrie. Die rund 160 qualifizierten Mitarbeitenden sichern in der Schweiz die Versorgung mit Gesundheits- und Schönheitsprodukten.
Avosano: Spitzenlast ist kein Problem
Die Knapp-Gruppe realisierte den Erweiterungsbau von Avosano. Der Schnelldreherautomat (Central Belt System) ist hierbei ein Kommissioniersystem, das vollautomatisiert Auftragspositionen bearbeitet und so auch zu Spitzenlastzeiten die geforderten Durchlaufzeiten sicherstellt. Der Grossteil der Auftragspositionen wird hocheffizient an den Pick-Stationen abgearbeitet, die durch ein OSR Shuttle Sorter-System automatisch beschickt werden. Darüber hinaus werden im OSR auch fertig kommissionierte Aufträge zwischengepuffert, um dann termingenau zum Verladezeitpunkt in den Speditionsbereich ausgelagert zu werden.

Abseits der Fachbesichtigungen bot das Rahmenprogramm im Campus Sursee die ideale Gelegenheit zum informellen Austausch. Ein stimmungsvoller Apéro, die unterhaltsame Aktivität «Baggero» – bei der technisches Geschick und Teamwork gefragt waren – sowie das festliche Bankett im Restaurant «Baulüüt» sorgten für gute Stimmung.
Die letztjährige Veranstaltung, die erstmals unter der Regie des ILS stattfand, hatte die Teilnehmer zu renommierten Logistikstandorten wie der Migros Aare Schönbühl, der SBB Bahntechnik in Hägendorf, der Schweizer Post in Härkingen, Imbach Logistik in Emmen und Armasuisse in Thun geführt.
Auch bei der diesjährigen Studienfahrt war die Begeisterung spürbar – sowohl für die besuchten Logistikanlagen als auch für das Rahmenprogramm, sagt Lea Lauffer (Frei Fördertechnik), Organisatorin und Vize-Präsidentin des ILS Schweiz. «Die Rückmeldungen zeigen klar, dass sich die Studienfahrt als bedeutendes Branchenevent in der Schweizer Logistik etabliert hat.»

















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