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Neubau mit Signalwirkung
28. April 2026
Kein «Leuchtturm» im eigentlichen Sinne, aber doch ein Bauvorhaben, das in seinen Dimensionen, der architektonischen Ausführung wie auch der künftigen Funktion Signalwirkung hat, entsteht nun mit dem Spatenstich zur Verdopplung der Bürokapazitäten von TGW Logistics für rund 50 Mio. Euro am Hauptstandort in Marchtrenk.

GS1 Excellence Day im StageOne in Zürich-Oerlikon
28. April 2026
Prominente Programmpunkte aus der gesamten Welt der Logistik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie treffen am 18. Juni beim Excellence Day von GS1 Switzerland an der StageOne in Zürich-Oerlikon aufeinander. Im Mittelpunkt stehen die datengetriebene Intelligenz und nachhaltige Supply Chains.

Vis-à-vis in Duisburg
27. April 2026
Direkt vis-à-vis seiner Europazentrale feiert Clark mit der offiziellen Einweihung seiner Räumlichkeiten im Businesspark Asterlagen den Ausbau seines Direktvertriebs in Duisburg. Die «Niederlassung West» soll als «exklusive Schnittstelle» das Marktpotenzial vor Ort vorantreiben.

Neue Jagd auf Bestzeiten
24. April 2026
Bei Linde Material Handling in Deutschland startet wieder die StaplerCup-Saison. Für erfahrene Stapler-Piloten und engagierte Newcomer sind ab sofort Anmeldungen möglich, um sich an über 20 Austragungsorten im In- und Ausland zu qualifizieren. Finale ist im Oktober wieder in Aschaffenburg.

Kemaro gründet US-Tochter
24. April 2026
«Die USA sind kein Experiment mehr; sie sind unser nächster grosser Umsatzmotor», heisst es beim in Eschlikon beheimateten Hersteller von Reinigungs-Robotern Kemaro. Das Unternehmen hat bereits über 1500 Robots an mehr als 600 Industriekunden weltweit verkauft. Mit 5 Mio. US Dollar an frischem Kapital soll es nun in die nächste Runde gehen.

SVTL tagt vor historischer Kulisse
24. April 2026
Die Generalversammlung des Schweizerischen Verbands für Temperaturgeführte Logistik befasst sich am 8.Mai auf Schloss Lenzburg neben den üblichen Traktanden mit Personal-Management, zeitgemässer Werbung um Fachkräfte auf Social Media und der Frage, ob humanoide Roboter irgendwann hilfreich sein werden.

Logistiker: «Meister im Austarieren von Ungewissheiten»
24. April 2026
Vorbei sind die Jahre beliebig ausgedehnter Lieferketten. Globale Just-in-Time-Lieferketten sind heute nur noch eine von vielen Optionen. In Krisenzeiten müssen sie resilienter sein. Mit neuen Führungs-Strategien befasste sich der 20. Logistiktag der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg.

Neue Chancen mit «GreyMatter»
23. April 2026
«50 Shades of Grey» ist ein mässig langweiliger Kinostreifen zu Teenie-Phantasien über den ersten Sex mit dem anderen Geschlecht. Für manchen aufregender dürfte «Grey Orange» sein: Ein globaler Anbieter von KI-gestützter Software für Lagersteuerung und Bestandsmanagement, von dessen «GreyMatter»-Software jetzt Dematic profitieren will.

Schrittweise implementiert
23. April 2026
«Iterativ» heisst das Zauberwort, mit dem die süddeutsche Verbrauchermarkt-Kette V-Markt das Lagerverwaltungssystem Wamas Core WMS von SSI Schäfer zur reibungslosen Versorgung seiner süddeutschen Filialen umgesetzt hat. Dadurch wurden Risiken während dem laufenden Betrieb minimiert.

Palettenmarkt unter Druck
23. April 2026
Millionenfach im Umlauf, sind Europaletten fester Bestandteil des Alltags in Industrie, Handel und Logistik. Doch A- und B-Qualitäten werden zunehmend knapp, warnt der Logistikdienstleister Dachser. Mit Auswirkungen auf Kosten, Planungssicherheit und Lieferfähigkeit entlang der gesamten Supply Chain.
Senkrechtstarter «Lilium» vorläufig gerettet
WAGNER Schweiz AG
Senkrechtstarter «Lilium» vorläufig gerettet
25. Dezember 2024

Der Hersteller von senkrechtstartenden E-Flugzeugen Lilium, dessen Los dieser Tage mit der Insolvenz bereits als besiegelt galt, hat in letzter Minute und pünktlich zu Weihnachten noch einen Investor gefunden. Eine «Mobile Uplift Corporation» erlaubt es, 775 der bereits gekündigten Mitarbeitenden zu übernehmen.
Demnach wäre die Schräglage vorerst beendet. Das Unternehmen Lilium, 2015 gegründet, ist in Gauting bei München in Sichtweite des Satelliten-Kontrollzentrums des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen auf der gegenüberliegenden Seite des dortigen Sonder-Fluggeländes, lange Zeit auch von Dornier genutzt, prominent untergebracht. Auf dem Flugplatz wurden auch Wirbelschleppentests mit dem A 380 durchgeführt.Forschungsflugzeuge des DLR starten von hier aus zur Erkundung der Atmosphäre.

An der Spitze von «Lilium» steht Klaus Roewe, der eine 30-jährige Karriere bei Airbus hinter sich hat, wo er im letzten Jahrzehnt die Programme der A320-Familie und des A320neo leitete und sie zu einem der erfolgreichsten Verkehrsflugzeuge der zurückliegenden Dekaden machte. Im Vorstand sitzen seit September 2021 auch markante Gesichter wie Ex-Airbus-SE-Chef Tom Enders (CEO-Positionen von 2007 bis 2019), sowie bei der European Aeronautic Defense and Space Company (EADS).
Alte Bekannte
Unternehmensangaben zufolge wurde nun «last minute» ein Kaufvertrag mit einer Mobile Uplift Corporation (MUC) GmbH zur finanziellen Restrukturierung unterschrieben, einem Unternehmen, das von einem erfahrenen Konsortium von Investoren aus Europa und Nordamerika gegründet wurde. Mobile Uplift Corporation GmbH beabsichtige, die Betriebsanlagen der Tochtergesellschaften Lilium GmbH und Lilium eAircraft GmbH zu erwerben.
Aufatmen: CEO K.Roewe
Vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter aufschiebender Bedingungen erwarte Lilium, dass die Vereinbarung den Tochtergesellschaften ausreichende Mittel zur Wiederaufnahme ihres Geschäftsbetriebs verschaffe. Der Erlös aus dem Verkauf werde gemäss dem deutschen Insolvenzrecht verwendet.
Das Wirtschaftsprüfungs- und Managementberatungs-Unternehmen KPMG hatte Gespräche mit potenziellen Investoren geführt, die Interesse an den Vermögenswerten und/oder dem Geschäft der Tochtergesellschaften bekundet haben. Diese Interessen wurden vom Gläubigerausschuss der Lilium GmbH im Rahmen des von KPMG geleiteten Prozesses zur finanziellen Umstrukturierung berücksichtigt.
Werksgelände bei Oberpfaffenhofen. Foto: Lilium
Der Abschluss der Transaktion wird derzeit für Anfang Januar 2025 erwartet und unterliegt der Erfüllung bestimmter üblicher aufschiebender Bedingungen, einschliesslich der Eröffnung des Verfahrens und der Zustimmung des Gläubigerausschusses.
«Wir freuen uns sehr, die Unterzeichnung einer Investitionsvereinbarung mit einem sehr erfahrenen Konsortium von Investoren bekannt zu geben, was einen grossen Durchbruch darstellt», so Lilium-CEO Klaus Roewe. «Der Abschluss der Transaktion Anfang Januar wird es uns ermöglichen, unser Geschäft wieder aufzunehmen.»
Ex-Airbus-Chef T. Enders
Die ursprüngliche Mission des Unternehmens besteht darin, ein nachhaltiges und zugängliches Hochgeschwindigkeits-Regionaltransportmittel für Personen und Güter zu schaffen. Mit dem Lilium Jet, einem vollelektrischen Jet mit vertikalem Start und Landung, der führende Kapazität, geringe Geräuschentwicklung und hohe Leistung bei null Betriebsemissionen bietet, will Lilium die Dekarbonisierung des Flugverkehrs beschleunigen.
Schwieriges Terrain
In Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, Technologie und Infrastruktur sowie mit angekündigten Verkäufen und Interessenbekundungen in Europa, den Vereinigten Staaten, China, Brasilien, Grossbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Königreich Saudi-Arabien wurde Lilium 2015 mit Hauptsitz und Produktionsstätten in München gegründet.
Blick ins Cockpit. Foto: Lilium
Inzwischen sind mehrere Mitbewerber aus der Sparte künftiger City-Transporter, vorwiegend mit Quadro- und Octokoptern, schon wieder von der Bildfläche verschwunden oder zumindest in ernsthaften Schwierigkeiten. Die Zulassungsbedingungen und administrativen Hürden im Umfeld künftiger Air Traffic Management-Systeme im unteren Luftraum operierender mit / und ohne Besatzung bzw. autonomer Fluggeräte machen die Sache nicht leichter.

















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