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13. Januar 2026

Mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen gilt Galliker als Vorbild in der Transportbranche. Im Interview  erklärt Corinne Galliker den bevorstehenden Auftritt an der «Logistics & Automation» in Bern, und weshalb der Mensch in  der neuen Galliker Academy World auch künftig im Mittelpunkt steht. 

13. Januar 2026

Der Lebensmitteleinzelhändler Axfood und Witron haben im schwedischen Bålsta ein Omnichannel- Verteilzentrum realisiert, aus dem mehr als 1500 Filialen, Tausende von Endkunden via Click + Collect  sowie Home-Delivery mit über 22.000 Trocken-, Frische- und Tiefkühl-Artikeln bedient werden. 

12. Januar 2026

Der Aufsichtsrat der Kion Gruppe (Linde MH, Still, Baoli u.a.) hat die Amtszeit von Finanzvorstand Christian Harm bis 2029 verlängert. «Er hat seit 2023 Schlüsselprojekte mit vorangetrieben», so Aufsichtsrats-Chef Mohsen Sohi, «und massgeblich zur resilienten Entwicklung des Unternehmens beigetragen.»

12. Januar 2026

Bereits seit einiger Zeit hat sich Serge Frech in einer erfolgreichen Einführungsphase mit den Geschäften der Swiss Logistics (ASFL SVBL) befasst – nun hat er mit Januar die Geschäftsführung von Beat M. Duerler  übernommen. Duerler bleibt vorerst Präsident des Berufsbildungs-Verbandes.

09. Januar 2026

Dematic stellt auf der Logistics & Automation am 28. / 29. Januar in Bern sein flexibles Automations-Portfolio mit Lösungen für Neukunden und zur Erweiterung bestehender Anlagen, seine autonomen mobilen Roboter (AMR)-, AutoStore-Systeme sowie Paletten-Shuttles vor.

09. Januar 2026

Zalando nennt es «eine schwierige, aber notwendige Entscheidung»: das Logistikzentrum im deutschen Erfurt soll bis Ende September geschlossen werden. Über mehr als zehn Jahre hinweg leisteten dort 2700 Mitarbeitende einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Jetzt wird umstrukturiert.

08. Januar 2026

Staplerhersteller Still ruft Logistikunternehmer – aufgrund breiten Portfolios hauseigener Lösungen für die betreffenden Fälle – zum Auftakt des neuen Jahres dazu auf, ihre Fahrzeugflotten effizient zu betreiben und Einsparungs-Potenziale bestmöglich zu nutzen. Im Fall des Falles natürlich auch gern KI-gestützt.

08. Januar 2026

Das 90jährige Jubiläum des Spezialisten für Materialfluss-Lösungen Beumer und das 20jährige seiner  Präsenz in China fallen nicht nur zusammen. Ende 2025 ging im chinesischen Taicang zugleich eine neue, hochmoderne Produktionsstätte in Betrieb, die die Produktionskapazitäten von Beumer global erweitern soll.

07. Januar 2026

Am 28. / 29.Januar präsentiert die «Logistics & Automation» erneut künftige Wege der Unternehmens-Logistik. Veranstalter Easyfairs im Gespräch (Teil 3) mit Peter Spycher, Präsident des Verbands Intralogistik, über die führende Schweizer Plattform für (Intra-)Logistik, Fördertechnik und Lagerautomation.

07. Januar 2026

SSI Schäfer realisiert für den französischen Pharmahändler CERP als Greenfield-Projekt mit hohem Automatisierungsgrad ein hochdynamisches Lager mit einem Shuttle System und über 90.000 Lagerplätzen  als Herzstück, zwei Piece Picking Robots, drei Pick Stations und über 2900 Produktkanälen.



Papieranteil als «schräge Sache»


WAGNER Schweiz AG






Papieranteil als «schräge Sache»

28. April 2021

IK-Geschäftsführerin Isabell Schmidt

Hersteller von Verpackungen aus Kunststoff gehen zum Gegenangriff über: Verpackungen aus einem Materialmix aus Papier und Kunststoff, mit «weniger Plastik» beworben, heisst es, benötigen 40 Prozent mehr Material und seien beim Recycling schwer zu handhaben. Oft bleibe nur die Verbrennung.

Vor allem bei Serviceverpackungen und höherpreisigen Lebensmitteln sowie Bio-Artikeln sei dieser Trend zu beobachten. Eine von der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) bei der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) in Auftrag gegebene Studie bestätige diese Bedenken. Verbund-Materialien mit Papieranteil bräuchten im Schnitt 40 Prozent mehr Material, um dieselbe Menge an Produkten zu verpacken. Erwartet werde, dass dadurch bis zum Jahr 2025 «einige Zehntausend Tonnen mehr Abfall» anfallen.

Die GVM ihrerseits ist durchaus nicht einseitig orientiert, sondern kooperiert mit Partnern wie dem auf Ökobilanzen und Fragen der Abfallwirtschaft fokussierten ifeu-Institut (Heidelberg), der «Papiertechnischen Stiftung» in München, dem Fraunhofer-IVV (Freising) und einer «denkstatt Wien».

In der Regel sei nur der Faseranteil der Verbundverpackung recyclingfähig, der meist bei über 70 Prozent liege. Für die übrigbleibende Kunststoffbeschichtung bleibe nur der Weg der energetischen Verwertung. Das tatsächliche Recycling des Faseranteils hinke zurzeit massiv hinter der theoretischen Recyclingfähigkeit hinterher und bereite zunehmend Probleme beim Altpapier. Besonders bedauerlich sei dies, wenn im Grunde gut recyclingfähige Kunststoffverpackungen ersetzt würden.

Bilder: IK

Isabell Schmidt, IK-Geschäftsführerin und Expertin für Kreislaufwirtschaft in der skeptischen Haltung bestätigt. «Der Ersatz von Kunststoffverpackungen durch Papierverbunde ist Greenwashing. Wenn es bei der Verpackung auf die besonderen Eigenschaften des Materials Kunststoffs ankommt, dann sollte auf Papierfasern komplett verzichtet werden, und eine voll recyclingfähige Kunststoffverpackung gewählt werden.»

www.kunststoffverpackungen.de




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