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LOGISTICS INNOVATION

Das Online-Magazin, wenn's um Logistics News geht. 

Scania setzt auf LiDAR-Technik

Foto: Scania

Der Lkw-Hersteller steckt 7,5 Millionen Euro ins weitere Wachstum der Light Detection and Ranging-Technologie. Sie soll künftigen Fahrzeugen eine neue Dimension von Daten liefern. Die Sensoren erfassenunter anderem mit Technik von Zeiss - Distanzen und Geschwindigkeiten in bis zu 300 m Entfernung.

Basel stellt auf Elektrobus um

Was im Heimatland der Kavallerie «Borussia Dortmund» ist, geht am Rheinknie mit den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) in Führungsposition. Die wollen ihre Omnibuslinien bis 2027 vollständig elektrifizieren. Mit zunächst 54 Elektro-Bussen vom Typ eCitaro, die 2022 ausgeliefert werden sollen.

Digitaler Tacho zu kompliziert?

Foto: Continental

Nicht jeder, der merkwürdige Ergebnisse am digitalen Tacho produziert, tut dies aus dem Vorsatz heraus, Gerät und Fahrzeiten zu manipulieren. Glaubt jedenfalls Heiko Stein, Betreiber einer «Economic Drive»-Fahrschule im Nordrhein-Westfälischen. Im EU-Raum drohen immerhin Bussgelder bis zu 30.000 Euro.

CO-2-freier City-Hub in Oslo

DB Schenker nahm bereits 2019 einen «eCity Hub» in Norwegens Hauptstadt mit einer Grundfläche von rund 500 Quadratmetern in Betrieb. Ein innenstadtnaher Umschlagsknoten, an dem alle Waren im Stadtzentrum ausschliesslich mit Elektroautos und E-Bikes verteilt werden.

Mehrgewicht von Batterien auffangen

E-Busse bringen mehr Tonnage auf die Waage

Binnen acht Jahren hat die 12-Mio.-Metropole Shenzhen ihre 16000 Stadtbusse elektrifiziert. Ingenieure stehen mit der Fahrwerks-Federung vor zusätzlichen Herausforderungen: Die E-Busse sind durch die Batterien um bis zu 3 t schwerer. Schritt um Schritt gilt es nun wieder, das Gewicht zu verringern.

Logistiker als Solar-Unternehmer

Gebrüder Weiss hat auf den Logistikterminals in Nürnberg, Esslingen, Aldingen und Lauterach (Vorarlberg) vier neue Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung in Betrieb genommen. Sie erzeugen zusammen rund 1540 Megawattstunden (MWh) Solarstrom im Jahr.

Dachser kombiniert

2020 setzte der Dienstleister  in der Schweiz 99 Mio. Franken um. 2019 waren es 100,5 Mio. Aber europaweit gelang es trotz Corona die Balance zu halten. Ein starkes zweites Halbjahr glich die Folgen aus; 190 Mio. Euro sind nun für Logistik-Kapazitäten, digitale Systeme wie auch «Emission-Free Delivery» geplant.

Notbremse in China gefragt

Im Nutzfahrzeugbereich zeigen autonome Assistenzsysteme, was in ihnen steckt. Autozulieferer ZF bringt sein neuestes Notbremskonzept zuerst im fernen Osten auf den Markt. Der Serienstart für zwei grosse chinesische Nutzfahrzeughersteller ist in Vorbereitung.

«Nukleartransporte» zertifiziert

Stoffe und Substanzen aus dem Bereich der Nuklearmedizin und Radiologie transportieren? Das darf nicht jeder. Es bedarf besonderer Vorkehrungen. Drei Unternehmen der französischen «Radiopharma Logistics Group» (RLG) wurden dieser Tage wieder zertifiziert.

Nachladen per Pantograph

Lithium-Ionen-Batterien der zweiten Generation steigern bei den neuen Gelenkbussen von Daimlers eCitaro G die bislang verfügbare Kapazität laut Hersteller auf 330 kWh. Die Reichweite zwischen den Aufladungen erhöhe sich damit um mehr als ein Drittel.

Schwere Kaliber

Beim Transport von Spezialgerät, Turbinen oder Krantechnik sind neue Dimensionen gefragt. Scania modifizierte mit dem Transportdienstleister Martin Wittwer eine Zugmaschine mit drei Antriebs- und zwei gelenkten Achsen, die bis zu 250 t zieht. Für die Schweden in der Schweiz eine Premiere der besonderen Art.

KI unterstützt Gefahrgut-Erkennung

Bei Gefahrgut-Unfällen sind Symbole und Stoffnummern oft nur gut geschulten Feuerwehrleuten bekannt oder müssen erst nachgeschlagen werden. Jetzt wurden Kamerasysteme entwickelt, die auch auf «schwachen» Rechnern Bild- und Videodaten schneller zur Identifizierung nutzen können.

Powerfrauen mit Bestresultaten

In modernen Fahrzeugen stecken immer mehr komplexe Assistenzsysteme, Telematik, Softwaresteuerungen und Kommunikationstechnik. Offenbar das richtige Feld, um junge System-Technikerinnen für die Fahrzeugtechnik zu interessieren. Gleich drei glänzten dieser Tage bei Daimler in Schlieren.

Sieben Sekunden Vorwarnzeit

Künstliche Intelligenz lernt aus vorangegangenen Situationen, um künftig schneller auf bereits «erfahrene» Lagen reagieren zu können. Eine Studie ergab, dass diese «Vorausschau» mit einer Genauigkeit von bis zu über 85 Prozent möglich ist – bis zu sieben Sekunden vor einem potentiell kritischen Vorfall.

Neue Reichweiten-Ansage

Ein hocheffizienter Antriebsstrang und Fortschritte bei der Energiedichte der Akkus sollen bei den neuen Fahrzeugbatterien von Daimler für einen Radius von bis zu 700 km sorgen. In Untertürkheim wurde jetzt auf einer 300 m langen Fertigungslinie die Produktion der Energiespeicher aufgenommen.

Domino-Effekte verhindern

Autonome Fahrzeuge müssen anhalten, wenn es zu nicht überschaubaren Verkehrssituationen an Baustellen oder durch Unfälle kommt, und sie mit der Lage nicht umgehen können. Dadurch sind Staus und weitere kritische Situationen vorprogrammiert. Ein EU-Projekt namens TransAID hat Lösungsansätze entwickelt.

Sechs Gigafabriken geplant

VW geht auf Kurs: «Wir haben schon vor elf Jahren gefordert, dass VW eine eigene Batterie(zell)fabrik bauen muss», sagt Bernd Osterloh, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates. Damit Volkswagen nicht in zu große Abhängigkeit von (chinesischen) Lieferanten gerate. Jetzt also sollen sechs Fabriken mit 240 GwH Kapazität entstehen.

Mit dem Ausleger vorneweg

An die Traglast des AC 80-4 kommt bei voll ausgefahrenem Ausleger bis zur 100-t-Klasse und 30 m Arbeitsradius kein anderer Kran heran. Laut Herstellerangaben hebt er auf 14 m Distanz immer noch 5,4 t. Auf zehn Meter wären es 9,7 t - und damit 2,2 t mehr als der leistungsstärkste Wettbewerber.

600 km mit Wasserstoff

Foto: Gebrüder Weiss

Die Reichweite des 36-Tonners von Hyundai, der für den Transport von 25 t Ware ausgelegt ist, beträgt ordentliche 600 km. Das Schweizer Wasserstoff-Tankstellennetz befindet sich zwar erst im Aufbau, erlaubt aber heute schon von Altenrhein aus den Einsatz des XCIENT Fuel Cell in der gesamten Ostschweiz.

Fuel Cell in trockenen Tüchern

Foto: Volvo

Eine vorläufige Vereinbarung war bereits im April 2020 unterzeichnet worden. Jetzt ist die Tinte trocken. Volvo und die Trucksparte von Daimler haben ihr Joint Venture zur Entwicklung serienreifer Brennstoffzellen besiegelt. Die Schweden besitzen nun 50 Prozent von Daimlers Fuel-Cell-Tochter.

Trucks nehmen Kurs auf den DAX

Abb.: Daimler

2,84 Mio. Pkws und Nutzfahrzeuge (15 Prozent weniger als im Vorjahr) hat Daimler im Jahr 2020 abgesetzt, und mit einem Umsatz von 154,3 Mrd. Euro (Vorjahr 172,7 Mrd.) trotz Corona-Krise immer noch ein Betriebsergebnis von 4 Mrd. Euro erzielt. Die künftig eigenständige Truck-Sparte soll in den DAX.

Abbiegen mehrfach gesichert

Foto: Mercedes-Benz Trucks

Der durch den Cowboy-mässigen Ausruf «Yippiejaja-yippie-yippie-yeah» bekannte Baumarkt Hornbach «reitet» 34 neue Actros-Lkw. Der 2545L und der 1833L verfügen über die MirrorCam, die statt mit herkömmlichen Aussenspiegeln mit Digitalkamera und Display ausgerüstet ist.

Wertschöpfung erhalten

Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH

Entwarnung für -zigtausende von Arbeitsplätzen: Während Batterie-Fahrzeuge kaum noch Wartung und nur wenige Komponenten brauchen, verläuft die Montage bei Brennstoffzellen-Antrieben analog zu herkömmlichen Verbrennern. Daimler, Bosch und Toyota MH sind dieser Tage mit vergleichenden Ansätzen zur Stelle.

Covid-Prophylaxe auf Achse

Primäre Aufgabe soll sein, bei lokalen Ausbrüchen, etwa in einer Schule, in Zukunft aber eventuell auch bei Festivals vor Ort zu sein, um Massentests durchzuführen. Besondere Freude herrscht bei Daimler darüber, dass der umgebaute Schiffscontainer mit seinen vier Test-Stationen von einem Actros 5 gezogen wird.

BYD in London Lokalmatador

Über 500 ausgelieferte und bestellte Elektrobusse zählt der in der Branche durch seine Einführung von Lithium-Eisen-Phosphat-Staplern bekannte chinesische Hersteller BYD bislang in London und weiteren britischen Städten. Jetzt wird die Fertigung auf der Insel mit dem Partner ADL vorangetrieben.

Rådström bei Daimler

Karin Rådström

Zuletzt war die gebürtige Schwedin Vertriebs-Chefin im Vorstand von Scania. Nun tritt sie ihren Job als Vorstandsmitglied bei der Truck-Sparte von Mercedes Benz an. Ausgerüstet ist sie unter anderem mit einem Master of Engineering in Industrial Management der Königlichen Technischen Hochschule in Stockholm.

Gräble folgt auf Jank

Sven Gräble

Eigentlich hat er Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Aber die Laufbahn des jungen Mannes sah ihn auch an der CentraleSupélec, einer französischen Ingenieurschule an der Universität Paris-Saclay, und in Harvard. Jetzt ist er bei Daimler Herr über die Produktion von 237000 Lkws pro Jahr.

Batterie - oder Brennstoffzelle?

Kritik am Wasserstoff-Hype: Scania hat in Wasserstofftechnologien investiert. Doch die Kosten dieser Technik, heisst es, sind höher als für ein batterieelektrisches Fahrzeug, da die Systeme - wie etwa ein umfangreiches Luft- und Kühlsystem – komplex seien. Hinzu kämen mehr Wartung und Sicherheitsfragen.

Aufschub für´s Sprengkommando

Sicherheitssprengung Bocca Neira. Foto: Gasser

Experten in der Lawinenbeseitigung wie auch Sprengmeister im Strassen- und Tunnelbau  machen den Weg frei. Da der gezielte Einsatz eine hochspezielle Angelegenheit ist, der Besuch von Auffrischungskursen aber zu Corona-Zeitenstark stark erschwert ist, hat der Bundesrat eine Verlängerung der Sprengerlaubnis für die Fachleute beschlossen. Die Pässe bleiben also - wo immer machbar - offen.

Euro VI mit Schrottvorteil

Foto: BMVI

Klingt vernünftig – ist aber nicht automatisch der schonendste Umgang mit Ressourcen: In Deutschland wird ab sofort die Anschaffung von fabrikneuen Lkw fünfstellig unterstützt, wenn sie der Abgasstufe Euro VI entsprechen, und gleichzeitig ein alter Lkw der Abgasstufen Euro III, IV oder V verschrottet wird.

Wer hinter der Glastür sitzt

Grafik: Scania

...hat auf jeden Fall den besseren Überblick: Fahrerkabinen mit der nach innen schwenkbaren und schnell öffnenden «City Door» sind bei Scania der Renner. Von Vorteil sind sie vor allem, wenn bei innerstädtischen Aktivitäten häufiges Ein- und Aussteigen gefragt ist. Keineswegs zu vernachlässigen: Der Sicherheitsaspekt.

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