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06. Februar 2026

Thilo Jörgl, Manager des Test Camp Intralogistics, erläutert im Gespräch, was die Veranstaltung am 15. und 16. April in der Westfalenhalle von Messen unterscheidet, welche Highlights geboten werden und warum der 33. Deutsche Materiafluss-Kongress aus Bayern in den Ruhrpott verlagert wurde.

05. Februar 2026

Automatisierungs-Spezialist Witron meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025. Aufgrund neuer Projekte  mit Lebensmittel-Einzelhändlern aus Europa und Nordamerika sei mit mehr als 2 Mrd. Euro der bislang höchste Auftragseingang der Firmen-Historie verzeichnet worden.

05. Februar 2026

Die Autonome Intralogistik mit fahrerlosen Systemen, Shuttles und autonomen mobilen Robotern (AMR)  entwickelt sich rasant weiter bis hin zu humanoiden Systemen. An der LogiMAT 2026 sollen als «Eyecatcher» bereits die nächsten Entwicklungsstufen zu sehen sein.

04. Februar 2026

In einer Sitzung des deutschen Bundeskabinetts wurde heute Grünes Licht für die Besetzung des  Aufsichtsrates der Deutschen Bahn gegeben. Von seiten des Verkehrministeriums hiess es, man schaffe «Raum für weiteren (externen) Sachverstand» – mit Christoph Franz, Birgit Bohle und Elisabeth Lepique.

04. Februar 2026

Im Mai werden bei der Generalversammlung des Bahnherstellers Christoph Franz und Wojciech  Kostrzewa nicht mehr zur Wahl antreten. Sabrina Soussan und Michael Schöllhorn, die im Bereich der  Mobilität und des Projektmanagements als sehr erfahren gelten, sollen nachrücken.

04. Februar 2026


Anlässlich der LogiMAT (24. bis 26. März, Stuttgart) zeigen die Fördertechnik-Spezialisten der Ferag Sortiersysteme, die gleichzeitig als Pufferlager dienen, energieeffiziente Anlagen für die Warenbeförderung über längere Strecken und weitere Software-Lösungen über das hauseigene «ferag.doWarehouse» hinaus.

03. Februar 2026

Bei einem Anwendertag des Fraunhofer IML ging es im zurückliegenden Herbst um «Geräuscharme  Logistik». Jetzt befasste sich ein Think Tank für Mobilität, Transport & Logistik, ein Innovations-Zirkel der Logistik-Initiative Bayern, noch einmal speziell mit «Geräuscharmer Nachtlogistik».

03. Februar 2026

In Kozomín bei Prag kombiniert SSI Schäfer für Rossmann verschiedene Technologien in einer teilautomatisierten Lagerlösung mit Picktower, Pick by Light-Kommissionierung und ergonomischen Arbeitsstationen für die 200 Drogeriefilialen und den E-Commerce in Tschechien.

03. Februar 2026

Clark Europe baut weiterhin konsequent das Netz seiner Vertriebs-Partnerschaften in Europa aus. Dieser Tage kommt in Slowenien die Kooperation mit Arko als offiziellem strategischem Partner hinzu. Der Vertrag wurde in der Europazentrale von Clark in Duisburg unterzeichnet.

02. Februar 2026

Regalbediengeräte unterschiedlicher Hersteller in ein und derselben Anlage auf einheitlicher Basis steuern  oder die Palettenfördertechnik neuesten Anforderungen anpassen: Mit projektspezifisch massgeschneiderten  Konzepten steigert Telogs die Leistung und Verfügbarkeit von Intralogistiksystemen.



Nestlé spart mit «sennder»


WAGNER Schweiz AG







Nestlé spart mit «sennder»

24. Februar 2025

Nestle sennder

Mithilfe von elektrischen Lkw und neuen Ladestationen dekarbonisiert Nestlé sein Logistiknetzwerk. Allein auf einer einzigen Route zwischen Herten und Neuss für Nestlés Marke Thomy wurde auf 10.000 gefahrenen Kilometern innerhalb von vier Monaten der Ausstoss an CO2e um hochgerechnet 55 t jährlich verringert.

Nestlé und die Digitalspedition «sennder» wollen gemeinsam eine Partnerschaft zur Dekarbonisierung und Elektrifizierung vorantreiben und lieferten eigenen Angaben zufolge als Pilot-Test mehr als 100 Bestellungen per E-Lkw aus. Mit Hilfe von «sennder» arbeitet Nestlé seit 2021 daran, Emissionen im Logistiknetzwerk zu reduzieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit habe man bereits mehr als 2000 t CO2e eingespart und über 3000 umweltfreundlichere Transporte mit HVO100 und E-Lkw durchgeführt.

Die Partnerschaft sei eine wesentliche Säule in Nestlés Plan, die eigene Transporteffizienz zu maximieren, zu fortschrittlichen Transportlösungen zu wechseln und erneuerbare Energiequellen zu nutzen. Graham Major-Ex, Seniorchef der eMobility bei «sennder»: «Wir arbeiten mit Nestlé seit 2021 gemeinsam daran, die beiden praktikabelsten Lösungen für den künftigen Strassengüterverkehr einzusetzen. Zum einen mit HVO, einem erneuerbaren Diesel-Kraftstoff, der CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent verringert. Zum anderen durch den Einsatz elektrischer Lkw, die ganz ohne Auspuffgase laufen und CO2-Emissionen bei jedem einzelnen Transport reduzieren. Der Strassengüterverkehr durchläuft aktuell eine technologische Transformation – wir sehen es als unsere Verantwortung, unseren Kunden dabei zu helfen, elektrische Lkw in grossem Massstab einzuführen und sich somit einen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft zu verschaffen.»

 

Schon 2000 t CO2e eingespart

 

Matthias Fleischer, Vice President Supply Chain bei Nestlé Deutschland: «Es erfordert ein hohes Mass an Optimierungen auch in der Logistik, um unser globales Ziel von Netto Null Emissionen bis 2050 zu erreichen. Die Partnerschaft zur Einführung elektrischer Lkw war ein wichtiger Schritt, unsere Transporte sowohl effizienter als auch nachhaltiger zu gestalten. Wir beobachten fortlaufend Fortschritte in der Infrastruktur und der Batterietechnologie. Schon heute können E-Lkw zunehmend für Kurzstrecken eingesetzt werden, etwa für Shuttlefahrten von Werken zu Distributionszentren oder für Kundenlieferungen. Mit Partnern wie `sennder´ integriert Nestlé fortschrittliche Transportlösungen, um künftig auch Langstreckentransporte elektrisch umzusetzen.»

In der Nähe der Nestlé-Standorte wurden strategische Ladestationen zur Depot-Ladung über Nacht platziert, um die geringeren Energiekosten während der Pausenzeiten zu nutzen. Darüber hinaus wurden Ein- und Ausladepläne exakt auf die Stunden der Fahrer und Aufladezeiten der E-Lkw abgestimmt, um Produktivität und Kosteneffizienz auszuschöpfen.

Um weitere Emissionen einzusparen, investiert Nestlé zusätzlich in solarbetriebene Lagerhallen und Aufladestationen, die mit Photovoltaiksystemen und Batteriespeichern ausgestattet sind. Einen wichtigen Faktor für den Erfolg dieser Partnerschaft stellt das von «sennder» und Scania gegründete Joint Venture Juna dar, das Frachtführern mithilfe eines flexiblen Pay-per-Use-Modells elektrische Lkw zur Verfügung stellt. Das für Nestlé eingesetzte Elektro-Lkw-Modell, das via Juna von Schober Logistics geleast wird, weist eine hohe Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit auf.

 

Nestle sennder

 

 

Indem die «sennder»-Plattform einerseits Anschaffungskosten eliminiert und andererseits die volle Nutzung verfügbarer Kapazität garantiert, vereinfacht Juna den Übergang zu elektrischen Transporten für Frachtführer. Gleichzeitig werde die wirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet. Daraus entstehen neue nachhaltige Transport-Möglichkeiten für Verlader.

Die Partnerschaft zwischen Nestlé und sennder zeigt, wie Unternehmen fortschrittliche grüne Technologien, datengetriebene Lösungen und kollaborative Ansätze einsetzen können, um die technologische Transformation der Strassenlogistik voranzutreiben.

Die digitale Strassenspedition in Europa mit dem einprägsamen Namen konzentriert sich auf die Digitalisierung und Automatisierung sämtlicher Strassenlogistikprozesse und bietet Verladern Zugriff auf eine vernetzte Flotte von tausenden von Lkw. Mit über 1000 Mitarbeitenden stellt «sennder» in seinem Netzwerk über 40.000 Lkw in Europa bereit.

Nestlé Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main hat rund 6900 Mitarbeitende an 18 Standorten. Hauptsitz von Nestlé als weltweit grösstes Unternehmen für Lebensmittel und Getränke sowie rund 270.000 Mitarbeitende ist Vevey. Zum Firmen-Imperium gehören über 2000 Marken wie Nescafé, KitKat oder Maggi bis hin zu Innovationen im Plant Based und Health Science Bereich.

www.nestle.com

 




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