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30. Januar 2026

Um rund 10 %, sagt Messeleiterin Kristina Nadjarian, könnten die Messen «Logistics & Automation» und die  «Empack» 2027 noch wachsen. 179 Ausstellende und 3121 Fachbesucher wurden diesmal in Bern gezählt. Während die reine Anzahl der Teilnehmenden regional natürlich begrenzt ist, punktet Easyfairs mit Professionalität.

29. Januar 2026

13 Produkte und Lösungen aus acht Nationen ziehen beim Intralogistik-Wettbewerb IFOY ins Finale 2026 ein. Vier Unternehmen werden sich als «Start-up of the Year» beim Test Camp Intralogistics in der  Dortmunder Westfalenhalle dem Urteil der internationalen Jury und dem Audit der Experten stellen. 

27. Januar 2026

In mehrfachem Sinne betrachtet Johannes Meißner, technischer Geschäftsführer des  Automatisierungs-Anbieters Witron, die Funktion moderner Warenlager als «integralen Bestandteil» der Supply Chain des Kunden. Und zielt wie bei Jumbo in Nieuwegein zugleich auf harmonische Abläufe.

26. Januar 2026

Neue Projekte entschlossener angehen – nicht zielführende schneller beenden. Auf diesen Nenner lassen sich die vorläufigen Zahlen für 2025 des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen am Bodensee bringen. Im  Zuge der Restrukturierung bei Elektro-Antrieben sollen mehrere Projekte vorzeitig beendet werden.

26. Januar 2026

Die Nürnberger Messe, eine der 15 grössten Plattformen der Welt und in der Logistik vor allem durch die  «Fachpack», die im Turnus erst in 2027 wieder an der Reihe ist, eine bekannte Hausnummer, hat 2025 mit  350 Mio. Euro ein überraschendes Plus eingefahren. Ein gutes Zeichen für eine Trendwende in Krisenzeiten?

25. Januar 2026

Einen überaus reichhaltigen Fundus an Einschätzungen und Erfahrungswerten hat das DLR-Cargobike- und Leichtfahrzeug-Projekt, dessen Ergebnisse – wie angekündigt - am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden, für den Einsatz von  Lastenrädern und elektrischen Leichtfahrzeugen in der Citylogistik zutage gebracht.

24. Januar 2026

Wertvolle Ergänzung zur «Logistics & Automation», die am 28. / 29. Januar wieder in Bern stattfindet, sind  die «Logistics Talks», die am ersten Tag der Messe traditionell mit dem Gewinner des Swiss Logistics  Award (in 2025 die Shiptec AG) starten, und sich mit zahlreichen Fachbeiträgen fortsetzen.

22. Januar 2026

In der Westfalenhalle bildet das «Test Camp Intralogistics» den Rahmen für den IFOY-Award und den Materialfluss-Kongress 2026. Dazu gehören Staplertests, Exoskelette, Lagertechnik, Logistikroboter und  Systeme auf dem Prüfstand. Und jetzt auch ein «Go-To Market-Programm» der Wirtschaftsförderung.

21. Januar 2026

Bereits 2008 hatte Kardex Mlog für Moers Frischeprodukte ein automatisches Hochregallager errichtet. Jetzt musste aufgrund der weiter steigenden Nachfrage ein weiteres Mal ausgebaut werden. Mit einem weiteren, 44 m hohen HRL für mehr als 17.000 Palettenstellplätze sowie einem Kommissionier- und Versandzentrum. Und nicht nur das.

21. Januar 2026

Ein neuer Traigo80 Elektro-Gegengewichtsstapler mit bis zu 5 t Tragfähigkeit, eine neue Tracto-Baureihe (elektrischer Fahrersitz-Schlepper) mit bis zu 10 t Zuglast, und weiterentwickelte Optio Niederhub-Kommissionierer sollen bei Toyota Material Handling zur LogiMAT (24. bis 26.März) im Mittelpunkt stehen.



Wasserstoff oder Lithium?


WAGNER Schweiz AG






Wasserstoff oder Lithium?

15. Februar 2021

Grafik: TMHE

«Nachhaltigkeit ist kein Gag mehr», sagt Kai Hesse, Brennstoffzellen-Experte bei Toyota Material Handling. «Wir werden über die Klimaziele gezwungen, hier tätig zu werden». Somit auch immer öfter die Frage: Warum statt Batterietechnik nicht gleich ein Brennstoffzellen-System?

In intralogistischem Umfeld lässt sich – wenngleich nicht lapidar – einigermassen präzise errechnen, ob die Brennstoffzelle, oder ein batteriebetriebener Stapler rentabler arbeitet. Kai Hesse ist seit vielen Jahren Experte für Energiesysteme bei Toyota Material Handling. Seit 2017 ist er Sprecher eines Clean Intralogistics Net (Netzwerk von Herstellern, Zulieferern und Anwendern von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und Wasserstoff-Lieferanten) und Vorsitzender eines Arbeitskreises für Energiethemen der Flurförderfahrzeug-Hersteller im Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA).

«Beim Lithium-System», sagt er, «können sie eigentlich nichts falsch machen – ausser vielleicht, überhaupt nicht zu laden». Möglicherweise sei «mal staubwischen» zu empfehlen. Im Vergleich zur Blei-Säure-Batterie werde auch beim Wasserstoff kein separater Raum benötigt, «zwei bis 2,5 Quadratmeter genügen». Eines der Themen sei natürlich: «Wie kriegen wir den Wasserstoff zum Betrieb»? Die Szene sei aber – dito - in Entwicklung begriffen. Viel Wasserstoff sei heute auch noch «grau», müsse seinerseits also zunächst wieder unter Inkaufnahme von Emissionen produziert werden. Mit Energie aus Wasserkraft und anderen regenerativen Quellen sei «grüner Wasserstoff» hingegen kein Problem.

Foto: Toyota Material Handling

Toyota Material Handling hat für Stapler-Anwendungen einen Kostenrechner zu bieten, der herkömmliche Blei-Säure-Speicher, Lithium-Ionen- und Brennstoffzellen-Antrieb vergleicht. Bei der Otto-Gruppe in Thüringen ersparte die Lithium-Ionen-Technik für 30 Schubmaster mit intelligenter Ladetechnik 16 Prozent der Stromkosten, die Instandhaltungskosten sanken um elf Prozent. Am Schluss wurden 185 t weniger CO2-Emissionen errechnet. Wie es aussieht, sanken die Gesamtstromkosten (3,5 Mio. Euro) um eine halbe Million.

Bei der Wasserstoff- wie auch der Lithium-Ionentechnik sind es zunächst die Anschaffungskosten, die einen erheblichen Anteil ausmachen – was beispielsweise für die Miete der Flurförderzeuge sprechen würde. Hesse: «Das rentiert sich dann schon nach einem Monat».

Bei einer anderen Betrachtung von zwölf Elektrostaplern in einem Drei-Schicht-Betrieb habe auch der vorherige Blei-Säure-Betrieb «ganz wunderbar» funktioniert. Ergebnis dort mit einer Brennstoffzellen-Kalkulation: Mit Wasserstoff würden die Betriebskosten um 29 Prozent reduziert, die Emissionen um 100 Prozent und immerhin 6 Prozent weniger bei den Instandhaltungskosten bedeuten. Insgesamt ergäben sich 1263 t weniger an CO2-Emissionen. Hesse: «Das ist schon fast ein halber Wald». Der Bau einer Tankstelle könnte schnell nochmal mittlere sechsstellige Summen ausmachen, würde aber auch staatlich gefördert. Die Amortisation gegenüber einer herkömmlichen Blei-Säuretechnik sei rein rechnerisch schon nach 59 Monaten erreichbar.

Toyota Material Handling bietet gemeinsame Analyse und die Auswahl der für den jeweiligen Betrieb vor Ort passenden Antriebsart. Referenzen gibt es in Norwegen, Italien und etlichen weiteren Standorten in Europa. Hesse: «Wir modifizieren auch gern bereits vorhandene Geräte». Bereits 90 % des gesamten Portfolios bei TMHE sind mit Brennstoffzelle verfügbar.

www.toyota-forklifts.ch




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