Das VW-Software-Spin-off Synaos, unter anderem beim diesjährigen Intralogistik-Wettbewerb IFOY in den Reihen der Nominierten zu finden, hat Gefallen an der Orchestrierung von Fabriken und Logistikzentren gefunden. Künstliche Intelligenz soll nun auch bei der Umwandlung von Produktionsanlagen helfen.

Dazu ist das Softwareunternehmen jetzt eine Partnerschaft mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eingegangen. Die beiden Partner wollen im Rahmen eines Ableger-Projekts, das sie auf BaSynaos getauft haben, den Informationsaustausch in Logistik und Fertigung optimieren. Maschinen und Roboter, die – dito - von verschiedenen Herstellern stammen, sollen in einem zusammengefassten System betrieben werden können.

Damit die vielen Komponenten, die beteiligt sind – mobile Roboter, Transportfahrzeuge und Maschinen – reibungslos aufeinander abgestimmt werden können, müssen die unterschiedlichen Zugriff-Funktionen (Assets) standardisiert, Verwaltungssysteme miteinander abgeglichen werden.

Bilder: Synaos

Synaos hat sozusagen nichts «weniger» im Sinn, als die gesamte Logistik und Produktion ganzheitlich und adaptiv zu steuern. Große Schritte in diese Richtung seien bereits getan, sagt Projektleiter Christoph Schinner. «Doch in der Zukunft liegt noch viel Potenzial». Ziel sei es, ganzheitlich nicht nur die Transportsysteme, sondern

auch die Anlagen, zu denen sie das Material bringen, mitzusteuern. Dazu wird eine Middleware gebraucht.

Die Projektlaufzeit von BaSynaos beträgt zwei Jahre und endet im Februar 2023.

www.synaos.com