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16. Dezember 2025

Mit einer einfachen 180°-Drehung lassen sich die leichten Bito Drehstapelbehälter U-Turn schnell und
unkompliziert ineinander stapeln. Die senkrechten, dreistufig angelegten Behälterwände, nun um die
Behältergrösse 600x400x220 mm erweitert, sorgen für einen besonders geräumigen Behälter-Innenraum.
Laut Bito weist Kein Drehstapelbehälter im Bereich der Mehrwegbehälter-Anwendungen ein grösseres
Innenvolumen auf. Der robuste, volumenreduzierbare Lager- und Transportbehälter ist auch für den Einsatz
in Automatiklagern geeignet.
Für Lagerung, Kommissionierung oder Warentransport werden häufig Behälter mit möglichst viel
Innenvolumen bzw. Ladekapazität gesucht. Bei Aufbewahrung und Transport der Leerbehälter jedoch ist
weniger mehr; und je geringer das Volumen, desto mehr Platz und mehr Kosten lassen sich einsparen.
Diesen Zielkonflikt löst Bito-Lagertechnik mit der Drehstapelbehälter-Serie U-Turn. Das geschickte Design
der volumenreduzierbaren Lager- und Transportbehälter schafft die Kombination von grossem Behälter-
Innenraum und niedrigem Lagerplatzbedarf.
Durch die senkrechte Wandkonstruktion fällt der Bito Drehstapelbehälter U-Turn 20% grösser aus als ein
entsprechender Behälter mit konischen Wänden, es stehen 60mm mehr Innenlänge zur Verfügung. Das
Innenvolumen ist voll nutzbar und kommt an das eines normalen Euro-Stapelbehälters heran. Bei gleicher
Lagermenge werden daher insgesamt weniger Behälter benötigt. Gleichzeitig sind die Kunststoffbehälter
durch den speziell entwickelten Wandaufbau nestbar, so dass sich deren Leervolumen ineinander gestapelt
um mehr als 64% verringert. Das bedeutet bis zu 64% Einsparung von Lagerfläche für die Aufbewahrung
der leeren Behälter und eine enorme Senkung der Transportkosten pro LKW-Tour.
Die Standard-Variante kann mit bis zu 300kg Auflast belastet werden. Entladen wird das leichte
Raumwunder – mit einer einfach durchführbaren 180°-Drehung – zum nestbaren Behälter. Der sehr
komfortable Greifradius erleichtert dabei die Drehbewegung. Ob sich der Behälter in Stapel- oder
Nestposition befindet, markiert eine Schraffierung auf der Behälterwand, die der Bediener leicht erkennen
und ertasten kann. Die leeren Behälter lassen sich problemlos wieder auseinandernehmen.
Den Drehstapelbehälter gibt es mit Unterfassgriff und Durchfassgriff. Der Durchfassgriff macht die
Handhabung besonders einfach und den manuellen Gebrauch sehr ergonomisch. Soll die komplette Füllhöhe
des Behälters genutzt werden, ist die Ausstattungsvariante mit Unterfassgriff ideal, da dadurch die
Seitenwände komplett durchgängig sind und auch Kleinteile bis an den oberen Behälterrand sicher
aufbewahrt werden können.
Die Standardvariante ist optional mit drei verschiedenen Böden (Standard-, Rippen- und Doppelboden)
erhältlich. Der Bito Drehstapelbehälter U-Turn mit glattem, einwandigem Boden ist besonders leicht und
ideal für die manuelle Anwendung bei einem Nutzgewicht bis 20kg. Leicht und extrem stabil ist die
Drehstapelbehälter-Variante mit Rippenboden. Sie eignet sich für Lagerung und Transport schwerer Lasten.
Für die hohen Anforderungen im Automatiklager und auf Fördertechniken hat Bito eine Ausführung mit
verschweisstem Doppelboden im Portfolio. Mit Plomben verschliessbare Stülpdeckel als Zubehör schützen
den Inhalt zusätzlich. Zum Nesten lässt sich der Deckel platzsparend ganz einfach mittig falten und auf den
Behälterboden einlegen. Weitere Features wie Transportroller, Etikettentaschen oder Tütenleisten ergänzen
das System je nach Anwendungsbedarf.
In Kombination mit dem Bito IOB System – Internet of Bins & Containers - wird der Materialfluss auch in
den Bito Drehstapelbehältern U-Turn digital transparent. Über das digitale Behältermanagement wird der
Behälter-Status in Echtzeit erfasst, überwacht und somit der gesamte Prozess im Bereich des
Behältereinsatzes optimiert. Digital statt analog, dynamisch statt statisch und online statt offline.
«Mit effizienten, nachhaltigen Mehrweg-Lager- und Transportlösungen stellen wir uns auf die ab 2030
wirksam werdende EU-Verpackungsverordnung PPWR ein. Sie sind für uns und unsere Kunden Bestandteil
der Intralogistik der Zukunft,» so Thomas Dörr, Leiter Business Unit Behältersysteme bei Bito.

www.Bito.com

15. Dezember 2025

 Terminfracht wird mit dem Stand-Up-Paddle-Board (SUP) des Kieler Extremsportlers Michael Walther  auch künftig sicher nicht mit dem SUP ausgeliefert. Bei einer von Gebrüder Weiss unterstützten «Atlantik- Mission» ging es eher um den klimaneutralen Rücktransport des trotzdem emissionsfreien Wasserfahrzeugs. 

12. Dezember 2025

Wer im Umschlagszentrum eines Paketdienstes schon mal einen oder mehrere Container be- und entladen hat, kennt das Problem: schwere Kartons, unbequeme Positionen, erschöpfte Mitarbeitende. «Destuff-it» und «Restuff-it» Fördersysteme von Schmalz schaffen Abhilfe und rechnen sich schneller als gedacht.

11. Dezember 2025

Das Projekt «Tolkien» zu nennen, ist sicher ein geschickter Schachzug – auch, wenn es nicht um J. R. R.  Tolkien´s Fantasiewelt in «Herr der Ringe» geht. Sozusagen die «Hobbits» sind hier Andreas Gade und  Daniel Scheible vom Fraunhofer IML, die einen Digitalen Zwilling für Häfen entwickelt haben. 

11. Dezember 2025

Staplerhersteller Linde MH ist auch 2024 bei der Emissions-Reduzierung und dem Einsatz von Elektro-Nutzfahrzeugen vorangekommen. Ab 2026 übernehmen zwei eLKW den Transport von  Staplergegengewichten ins Montagewerk Aschaffenburg. Zehn leichtere E-Transporter sind bereits am Start.

10. Dezember 2025

 Lagerung, Kommissionierung, Versand und Dropshipping wurden beim Anbieter von Schmierstoffen für die Automobil- und Luftfahrt-Industrie Mannol in Brauschweig auf einer Logistikfläche von 7000 m² mit 8900  Palettenstellplätzen und über 2000 Artikelvarianten realisiert. 

10. Dezember 2025

Dematic hat beim spanischen Kleidungs-Hersteller Velilla ein neues AS/RS-System mit 22.400  Palettenplätzen sowie einen Sequencer auf Multishuttle-Basis installiert. Zusammen mit den bereits  vorhandenen Miniload- und Multishuttle-Systemen kann die Anlage nun rund 600.000 Kartons lagern.

09. Dezember 2025

DB Cargo erprobt Unterflurkameras, Mikrofone und Künstliche Intelligenz um potenzielle Schäden an Güterwagen schneller zu erkennen. Das System, das am Rangierbahnhof München Nord installiert wurde, liefert eine vollständige Sicht auf den Wagen – von oben, von der Seite und nun auch von unten.

09. Dezember 2025

Die neuen MXLG-Stapler von Yale bieten grosse Superelastik-Reifen, integrierte, intelligente Flexibilität,  Lithium-Ionen-Batterien, die sich zwischenladen lassen, ein kompaktes Design für effizientes Manövrieren  sowie einen permanentmagneterregten Fahrmotor, der sich ideal für den Stop- and go-Betrieb eignet. 

08. Dezember 2025

Dass der Hauptfaktor, aber auch die grösste Fehlerquelle in der Logistik immer noch der Mensch ist,Cyber-Erpressung schon der drittgrösste Posten in der Weltwirtschaft, und Kühltechnik nicht von «KI» beherrscht, sondern auch hier nur Assistenz sein sollte, zeigte der jüngste «Ofenhock» des SVTL in Rheinfelden.



Die Ultimative Kommissionier-Lösung


WAGNER Schweiz AG





Die Ultimative Kommissionier-Lösung

11. November 2025

Er könnte auch «RoboCap» heissen oder «RoCapture». Nun aber ist es der «RoCaP», mit dem Linde MH  und Rossmann, eine der grössten Drogeriemarktketten Europas, ein neuartiges Robotik-Fahrzeug mit einem  mehrachsigen Greifarm für das autonome Kommissionieren im Lager lancieren. 

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Der Robotic Case Picker entnimmt einzelne Warenpakete aus dem Regal und stellt sie auf einem  mitgeführten Warenträger zusammen. Nach erfolgreich abgeschlossenen Tests investiert Rossmann in die ersten Geräte.

Das Kommissionieren von gemischten Paletten oder Rollcontainern gehört zu den besonders  personalintensiven Aufgaben im Lager.

Der Durchbruch im Lager

Seit Jahren wird nach Lösungen gesucht, um das händische  Zusammenstellen von Aufträgen auf Paletten oder Rollcontainern zu automatisieren und damit nicht nur die  Mitarbeitenden zu entlasten, sondern auch Fehlerraten zu reduzieren und dem wachsenden  Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Der Linde RoCaP, heisst es, verspreche hier den  Durchbruch.

Laut Unternehmens-Kommunikation war die Vorentwicklung des neuen Robotik-Fahrzeugs bei Linde MH  im März diesen Jahres abgeschlossen. Mit dem «Proof of Concept» stand der nächste Meilenstein an, um die  Marktfähigkeit des innovativen Fahrzeugs im Betrieb eines Kunden unter realen Bedingungen zu validieren.

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Beim international agierenden Familienunternehmen Rossmann stiess das Konzept sofort auf Interesse, denn  dort waren die Verantwortlichen schon seit Längerem auf der Suche nach einer Lösung, um die  Mitarbeitenden insbesondere beim Kommissionieren der bis zu 25 Kilogramm schweren Umverpackungen  zu entlasten.

In einem ersten Schritt wurden die unternehmensspezifischen Anforderungen für den Einsatz  im Regionallager Burgwedel formuliert. Es folgte ein mehrwöchiger Testeinsatz, nach dessen Abschluss die  Verantwortlichen bei Rossmann positiv überrascht waren.

Mehrwöchiger Testeinsatz

«Der Linde RoCaP hat das Potenzial, für die Lagerlogistik einen bedeutenden Fortschritt darzustellen. Er kann dabei helfen, dem bestehenden  Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Mitarbeiter bei körperlich anspruchsvollen Arbeitsaufgaben zu  entlasten», sagt Hendrik van Duuren, Geschäftsleiter von Rossmann Logistik.

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Auch für Linde MH ist die Zusammenarbeit mit Rossmann überaus wertvoll. «Die gemeinsame Weiterentwicklung des Fahrzeugs mit unseren Kunden sichert den langfristigen Markterfolg», bekräftigt  Frank Wiezorek, Senior Director IKA Solutions für Linde MH.

Der neue Linde RoCaP basiert auf dem automatisierten Hochhubwagen Linde L-MATIC HD k mit 1,6 t  Tragfähigkeit und einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 7,2 km/h. Die Fahrzeug-, Navigations- und  Sicherheitstechnik, aber auch das Batteriefach sowie Hubgerüst und der Automatisierungsbogen wurden  vom Serienfahrzeug übernommen. Das sorgt für Kostenvorteile und Robustheit.

Jede Menge High-Tech

Neu ist der fest mit dem Gabelträger verbundene vierachsige, intelligente Roboterarm, mit dem die Pakete  kommissioniert und auf dem Warenträger platziert werden. Speziell für den Einsatz bei Rossmann wurde der Lastaufnahmeteil für Rollcontainer konstruiert. Er wird von Stahlstützen getragen und verfügt ausserdem  über eine am Fahrzeug befestigte, klappbare Rampe. Darüber lassen sich die Rollcontainer rauf- und runterschieben, gleichzeitig wird der Rollcontainer damit während der Fahrt fest fixiert.

Seine Aufträge erhält der Linde RoCaP über eine Serverschnittstelle aus dem Warehouse-Management- System von Rossmann. Daraus ermittelt das RoCaP-Managementsystem anhand verschiedener Parameter  wie beispielsweise Grösse und Gewicht der Auftragspositionen sowie der optimalen Route die nächste  Regalposition.

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Dort angekommen, tritt der Robotergreifarm in Aktion. Er verfügt über eine 3D-Kamera mit  KI-Chips von NVIDIA. In Echtzeit erkennt die Kamera die Paletten, überprüft die Korrektheit, führt eine  optische Vermessung durch und legt den dreidimensionalen «Arbeitsraum» fest. Anschliessend folgt ein  komplexer Oberflächen-Scan. Es wird ermittelt, wo die Pakete auf der Palette genau liegen und welches entsprechend den definierten betrieblichen Vorgaben ausgewählt wird.Dann greift der Roboterarm das Gebinde, indem er es mit Vakuumhebern ansaugt und hochhebt.

Ideal für den Brownfield-Einsatz

«Die Zusammenarbeit mit Rossmann hat gezeigt, wie viel Potenzial im Linde RoCaP steckt. Das wollen wir  nun mit dem Unternehmen, das europaweit knapp 5.000 Filialen betreibt, weiter ausschöpfen», sagt Peter  Krumbholz, Projektleiter aus dem Bereich Advanced Robotic Solutions, der die Entwicklung für die Marke Linde betreut. Schritt für Schritt soll das aufwendige händische Kommissionieren im Lager von Rossmann  reduziert werden.

Klugerweise ist der Linde RoCaP so konzipiert, dass er auch auf andere Lager und Distributionszentren angepasst werden kann. «Das Konzept ist modular, d.h., wir können auch andere automatisierte Fahrzeugmodelle mit dem Greifarm ausstatten», erklärt Entwicklungsingenieur Krumbholz. Ideal geeignet sei er für die Brownfield-Automatisierung mit gewachsenen Lagerlayouts und Mischbetrieb.

Dank ausgeklügelter Sicherheitstechnologie für Fahrzeug und Greifarm könne der Linde RoCaP Seite an Seite im selben Regalgang mit den menschlichen Kolleginnen und Kollegen arbeiten. «Den Mix aus manuellen und  automatisierten bzw. autonomen Fahrzeugen in Lager und Produktion wird es künftig immer häufiger  geben», erklärt Frank Wiezorek.

Rossmann zählt heute mit 65.500 Mitarbeitenden in Europa und 4966 Filialen, davon 2311 in Deutschland,  zu den grössten Drogerieketten Europas. Mit 23.000 Drogerieartikeln, davon 5500 der 28 Eigenmarken,  präsentiert Rossmann ein umfangreiches Angebot. Umsatz 2024: 15,3 Milliarden Euro (Deutschland 9,9 Mrd.).

www.linde-mh.ch