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Das Online-Magazin für die Schweiz, die EU und den Rest der Welt


25. März 2026

Der neue Toyota Traigo80 für Schwerlast-Anwendungen im Innen- und Ausseneinsatz, der auf der LogiMAT Premiere feiert, ist in fünf Varianten mit 80-Volt-Batterie - oder im High-Performance Paket auch mit 90-Volt-Batterie erhältlich. Die Tragfähigkeiten reichen von 3,5 bis 5,0 Tonnen.

25. März 2026

Transport und Logistik werden in kommenden Jahren noch vor Reinigungs- (13%), Krankenhaus- (21%) und Landwirtschafts-Robotern (10%) mit einem Anteil von 52 % am meisten von Automatisierung und Robotisierung profitieren. Humanoide hinken buchstäblich noch ein wenig hinterher, holen aber auf. 

25. März 2026

Mit neuen Ausstellerrekorden, weiteren Bereichen im Konferenzzentrum ICS und dem üblichen Augenmerk auf die Auszeichnung der «Besten Produkt»-Sieger ging die diesjährige LogiMAT gleich zum Auftakt in die Vollen.  Allen voran ein Video-Aufpasser von EPG, ein «SkyBot» von Ceilix und ein Akustikdetektor von Sonair.

25. März 2026

Ab Mai übernimmt Thomas Gasser bei Pistor die Funktion als Chief Operating Officer (COO). Der 45jährige soll Pistors logistische Leistungsfähigkeit weiter auf die Zukunft ausrichten . Gasser tritt die  Nachfolge von Richard Betschart an, der nach 19 verdienstvollen Jahren in den Ruhestand geht.

22. März 2026

Getrunken wird immer und auch der Durst wird nicht simuliert. Auf Digitale Zwillinge – und zwar ebenfalls  in Kooperation mit NVIDIA - greift bei der Planung von Anlagen inzwischen aber auch der Abfüllanlagen-Spezialist Krones zurück. Mit 7 % Wachstum und 5,66 Mrd. Umsatz im zurückliegenden Jahr.

20. März 2026

«AgileStore» ist die nächste Generation automatisierter Paletten-Shuttle-Systeme von Swisslog, das auf maximale Flächenausnutzung, Flexibilität und Durchsatz in Paletten-Hochregallagern mit hoher Lagerdichte ausgelegt ist. Das System wird auf der LogiMAT mehr als nur einen Blick wert sein. 

20. März 2026

Der chinesische Baumaschinenhersteller XCMG positioniert sich an der LogiMAT mit Umschlaggeräten für Häfen und Containerdepots. Und mit spezieller „Fördertechnik“ für elektrische Nutzfahrzeuge durch staatliche Subventionen in bis zu sechsstelliger Höhe.

20. März 2026

Gilgen wirbt an der diesjährigen LogiMAT unter anderem mit seiner mecom-Behältertechnik, die am Universitätsspital Basel implementiert wurde. 5 km Fördertechnik verbinden hocheffizient Gebäude und Stationen. Retrofit und Modernisierung sind das Spezialgebiet der Experten aus Oberwangen.

19. März 2026

Ein Besucher-Service der besonderen Art: Am LogiMAT-Stand von Linde MH holt ein humanoider Robot («Carl») auf Bestellung vollkommen autonom ein Softgetränk aus dem Regal und händigt die Flasche am Tresen aus. Aber das wird nicht das einzige Live-Szenario sein. Vorgestellt wird auch ein neuer «Linde I-MATIC core» in Aktion.

19. März 2026

Der schweizerische Bahnhersteller Stadler konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 seinen Umsatz trotz schwieriger Rahmenbedingungen von 3,3 auf 3,7 Mrd. Franken steigern. Die Auftragseingänge lagen bei 6,1 Mrd. Franken.  In Valencia musste Stadler nach der Unwetterkatastrophe die betroffenen Lieferketten zum Teil erst wieder neu aufbauen und resilienter gestalten.



Die «Neue Welt» als Rechenmodell


WAGNER Schweiz AG







Die «Neue Welt» als Rechenmodell

13. April 2021

Foto: Solar Impulse

Die Weltumseglung mit der aus Photozellen gespeisten «Solar Impulse» war eines der ersten Projekte, die mithilfe eines Digitalen Zwillings entstanden, erklärt Bertrand Piccard auf Einladung von Dassault Systèmes (DS) in Hannover zum Thema «Digitale Transformation». Und: «Wir wollen natürlich Lösungen, die auch umgesetzt werden können».

«DS» ist ein Software-Entwicklungs-Unternehmen. Die Tochter des französischen Flugzeugherstellers Dassault beschäftigt sich hauptsächlich mit 3D-Darstellungs-Systemen – bevorzugt für die Luftfahrt, aber auch für zahlreiche andere industrielle Anwendungen. Insofern natürlich die richtige Adresse, um nach der Zeit zu fragen die nach Corona anbrechen soll. «Es ist der Moment für die Industrie, entschlossen und mutig zu handeln, um etwas zu bewegen», sagt Olivier Ribet, Vize-Chef von Dassault Systèmes, «...die Gelegenheit, alles neu zu denken». Ribets Auffassung nach gibt es tausend Lösungen für alles. «Wir müssen alles durchspielen" -sprich: simulieren.

Ob die Pandemie ein böses Handicap darstelle, fragt ein Teilnehmer, oder eher als Beschleuniger wirke?

Piccard sieht das – aufgrund seines Berufs logischerweise – eher als psychologische Frage. «Wenn alles gut läuft, wird keine Notwendigkeit gesehen, etwas zu ändern», meint er. «Wir müssen jetzt neu einsteigen, und Milliarden an verfügbaren Geldern nicht für alte Technologien verwenden». Anzustreben sei eine neue Industrie-Architektur. «Wenn wir diese Chance jetzt nicht wahrnehmen, wird es zu spät sein».

Screenshot: Hannovermesse

 

Ribet stimmt auf dem digitalen Podium mit ihm überein. «Die technologischen Möglichkeiten waren noch nie so fortgeschritten, wie jetzt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt», die Pandemie der entscheidende Anstoss. «Wir können etwas planen, simulieren und an ein und demselben Ort durchkalkulieren». Digitale Zwillinge erlauben Effizienz und Innovations-Fähigkeit zu entwickeln. «Wir tun das bereits mit Elektroautos, Unternehmen wie Chrysler, aber auch türkischen Herstellern».

Piccard plädiert allerdings auch für einen Paradigmenwechsel. Nicht Rendite und Wirtschaftswachstum auf der einen, oder allein ökologische Kriterien auf der anderen Seite seien die Gegenpole, die sich unversöhnlich gegenüber stünden. Die neue Herausforderung sei ein «drittes Paradigma», das der Umwelt nütze und sie schütze, aber Vorgehensweisen und Produktionsmethoden möglichst effizient gestalte, um die Ressourcen zu schonen.

«Es geht nicht um die Konfrontation zwischen gegensätzlichen Hauptströmungen», bestätigt Ribet, «sondern um ein nachhaltiges Zusammenwirken». Beispielsweise darum, einen Gewinn aus optimierten Produktionsbedingungen als eine Art Geschäftsmodell miteinander zu teilen.

Foto: Solar Impulse

 

Piccard: «Natürlich ist das auch eine Frage an die Regierungen, die den rechtlichen Rahmen zur Verfügung stellen müssen» Hier würden oft noch alte Systeme gefördert, die der Umwelt schaden, aber offiziell noch «legal» seien. «Auch die Regierenden müssen verstehen, dass sie Pionierarbeit leisten müssen (…) Wir unterstützen den Green Deal der Europäischen Gemeinschaft. Das sind aber nur neun Prozent der Produktivkräfte weltweit».

Passend dazu eine zunächst harmlos erscheinende Nachfrage aus dem Kreis der digital hinzugeschalteten Teilnehmer: Was seien denn überhaupt Nachhaltigkeit und Resilienz? Piccard: «Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, könnte auch bedeuten, nicht auf den Klimawandel zu reagieren und weiter wie bisher nach alten Mustern zu agieren. Aber wir müssen handeln».

 

www.hannovermesse.de




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