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LOGISTICS INNOVATION

Das Online-Magazin für die Schweiz, EU und den Rest der Welt

SBB bald ohne Hammer

Foto: SBB

Finanzchef Christoph Hammer gibt seine Aufgabe als CFO und Mitglied der Konzernleitung auf eigenen Wunsch im Verlauf der nächsten Monate ab. Die Suche nach einem Nachfolger läuft, heisst es. Bis dahin will er vorläufig noch im Amt bleiben.

Dem Schweröl schlägt die letzte Stunde

… noch sehr lange nicht: Schiffe transportieren 80 Prozent des weltweiten Frachtaufkommens. Die meisten fahren noch immer mit dem stark schwefelbelasteten aber billigen Treibstoff und erzeugen knapp drei Prozent des globalen CO2-Fussabdrucks. Jetzt soll ein Institut für Maritime Energiesysteme die Schifffahrt «dekarbonisieren» – auch Kreuzfahrtriesen.

Schlechte Karten für die Luftfahrt

Foto: DLR

Während inzwischen etliche Branchen fast schon «guter Dinge» sind, was die Erreichung der Klimaziele betrifft, wird das im Flugverkehr kaum möglich sein, sagt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Es sei denn es werde eine Beimischung alternativer Kraftstoffe von bis zu 80 Prozent erreicht.

Basel stellt auf Elektrobus um

Was im Heimatland der Kavallerie «Borussia Dortmund» ist, geht am Rheinknie mit den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) in Führungsposition. Die wollen ihre Omnibuslinien bis 2027 vollständig elektrifizieren. Mit zunächst 54 Elektro-Bussen vom Typ eCitaro, die 2022 ausgeliefert werden sollen.

Echtzeit-Zwilling für die Bahn

Zug der Baureihe 429.1

Gemeinsam mit der Deutschen Bahn entwickelt der schweizerische Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler das erste Abbild eines kompletten Zuges im Rechner. Es soll Daten aus dem realen Fahrzeug in Echtzeit verarbeiten und damit Störungen oder dem Ausfall von Zügen vorbeugen

Digitaler Tacho zu kompliziert?

Foto: Continental

Nicht jeder, der merkwürdige Ergebnisse am digitalen Tacho produziert, tut dies aus dem Vorsatz heraus, Gerät und Fahrzeiten zu manipulieren. Glaubt jedenfalls Heiko Stein, Betreiber einer «Economic Drive»-Fahrschule im Nordrhein-Westfälischen. Im EU-Raum drohen immerhin Bussgelder bis zu 30.000 Euro.

CO-2-freier City-Hub in Oslo

DB Schenker nahm bereits 2019 einen «eCity Hub» in Norwegens Hauptstadt mit einer Grundfläche von rund 500 Quadratmetern in Betrieb. Ein innenstadtnaher Umschlagsknoten, an dem alle Waren im Stadtzentrum ausschliesslich mit Elektroautos und E-Bikes verteilt werden.

Schnellerer Takt für die U-Bahn

Das grosse Vorbild: Linie 14 in Paris

Die Metro der brasilianischen Küstenstadt Salvador da Bahia ging 2014 mit zwei Linien auf 32 km Länge und 20 Stationen, zwei Kontrollzentren sowie zwei Depots in Betrieb. Die 40 Züge der Flotte befördern täglich 370.000 Fahrgäste. Jetzt wurde auf 5 km Länge ein automatisches Zugkontrollsystem installiert.

Mehrgewicht von Batterien auffangen

E-Busse bringen mehr Tonnage auf die Waage

Binnen acht Jahren hat die 12-Mio.-Metropole Shenzhen ihre 16000 Stadtbusse elektrifiziert. Ingenieure stehen mit der Fahrwerks-Federung vor zusätzlichen Herausforderungen: Die E-Busse sind durch die Batterien um bis zu 3 t schwerer. Schritt um Schritt gilt es nun wieder, das Gewicht zu verringern.

Durchleuchten in CT-Qualität

An den neuen Sicherheits-Gates des Flughafens der 2,4 Mio. Einwohner zählenden US-Stadt Charlotte werden im Rahmen eines Projekts zur Terminalerweiterung automatische Röntgenstrecken von Vanderlande eingesetzt. Sie lösen alte Durchleuchtungs-Methoden ab.

Logistiker als Solar-Unternehmer

Gebrüder Weiss hat auf den Logistikterminals in Nürnberg, Esslingen, Aldingen und Lauterach (Vorarlberg) vier neue Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung in Betrieb genommen. Sie erzeugen zusammen rund 1540 Megawattstunden (MWh) Solarstrom im Jahr.

Auf leisen Sohlen

Foto: DB

2020 senkte DB Cargo den Schienenverkehrslärm durch die Umrüstung aller Güterwagen auf leisere ‚Flüsterbremsen‘ bereits um die Hälfte. Spätestens 2025 sollen neue Streckenlokomotiven mit leisen Bremssystemen unterwegs sein. Dieselloks der Baureihe 232/233 aus sowjetischer Produktion werden endlich ausgemustert.

Dachser kombiniert

2020 setzte der Dienstleister  in der Schweiz 99 Mio. Franken um. 2019 waren es 100,5 Mio. Aber europaweit gelang es trotz Corona die Balance zu halten. Ein starkes zweites Halbjahr glich die Folgen aus; 190 Mio. Euro sind nun für Logistik-Kapazitäten, digitale Systeme wie auch «Emission-Free Delivery» geplant.

Cybersecurity für die Bahn

Foto: Thales

«Kontron Transportation» beteiligt sich an aktuellen EU-Projekten, um Kommunikations-Netzwerke für den Schienenverkehr voranzutreiben. Jetzt wird mit einem Software-Partner namens «6Wind», einem Thales-Ableger, kooperiert, um die IT europäischer Bahnbetreiber und betriebskritischer Projekte abzusichern.

Bohren was das Zeug hält

Die Mineure im Basistunnel zwischen Innsbruck in Österreich und Franzensfeste in Südtirol/Italien treiben das Grossprojekt zügig voran. Im März erreichten sie beim Vortrieb der Hauptröhren mit 860 m ausgebautem Tunnel innerhalb eines Monats eine neue Bestmarke.

Ausbau der Schiene forcieren

Die Klimawende ist ohne die Schiene nicht machbar. «Die Politik muss Tempo machen», heisst es beim Verband der Bahnindustrie, bei dem Siemens, Alstom, wie auch Stadler dabei sind. Die Inlandsaufträge bei den Mitgliedsfirmen stiegen um 23,5 Prozent, aus dem Ausland sackten sie um 37,5 Prozent ab. Eine durchwachsene Bilanz.

Notbremse in China gefragt

Im Nutzfahrzeugbereich zeigen autonome Assistenzsysteme, was in ihnen steckt. Autozulieferer ZF bringt sein neuestes Notbremskonzept zuerst im fernen Osten auf den Markt. Der Serienstart für zwei grosse chinesische Nutzfahrzeughersteller ist in Vorbereitung.

Neue «Dostos» für die SBB

 

Der Begriff KISS steht bekanntlich für «komfortabler, innovativer, spurtstarker S-Bahn-Zug». 1,3 Mrd. Franken will die SBB für 60 weitere »Dosto» dieses Typs bei Stadler ausgeben. Und «Dosto» steht natürlich nicht für «Dostojewski», sondern für die zwei Passagierebenen – und wird BehiG-konform sein.

«Nukleartransporte» zertifiziert

Stoffe und Substanzen aus dem Bereich der Nuklearmedizin und Radiologie transportieren? Das darf nicht jeder. Es bedarf besonderer Vorkehrungen. Drei Unternehmen der französischen «Radiopharma Logistics Group» (RLG) wurden dieser Tage wieder zertifiziert.

Viertelstundentakt im Fernverkehr

Güter- und Personenverkehr konkurrenzieren sich vielerorts.

Nächster Quantensprung im Schweizer Bahnverkehr: Bislang fahren nur S-Bahnen und einzelne Fernzüge zu den Stosszeiten im Viertelstundentakt. 2035 sollen Reisende auf den meistfrequentierten Fernstrecken alle 15 Minuten eine Verbindung haben. 12,89 Mrd. Franken sind insgesamt vorgesehen. Davon profitiert auch der Güterverkehr.

Nachladen per Pantograph

Lithium-Ionen-Batterien der zweiten Generation steigern bei den neuen Gelenkbussen von Daimlers eCitaro G die bislang verfügbare Kapazität laut Hersteller auf 330 kWh. Die Reichweite zwischen den Aufladungen erhöhe sich damit um mehr als ein Drittel.

Schwere Kaliber

Beim Transport von Spezialgerät, Turbinen oder Krantechnik sind neue Dimensionen gefragt. Scania modifizierte mit dem Transportdienstleister Martin Wittwer eine Zugmaschine mit drei Antriebs- und zwei gelenkten Achsen, die bis zu 250 t zieht. Für die Schweden in der Schweiz eine Premiere der besonderen Art.

KI unterstützt Gefahrgut-Erkennung

Bei Gefahrgut-Unfällen sind Symbole und Stoffnummern oft nur gut geschulten Feuerwehrleuten bekannt oder müssen erst nachgeschlagen werden. Jetzt wurden Kamerasysteme entwickelt, die auch auf «schwachen» Rechnern Bild- und Videodaten schneller zur Identifizierung nutzen können.

Felstechniker machen den Weg frei

Mit bis zu 48 Prozent Steigung ist sie die steilste Zahnradbahn der Welt. Im Zuge der Modernisierung der Pilatusbahn mit neuen Triebwagen wird bis 2023 auch die Talstation erneuert. Felstechnik-Spezialisten von Gasser schaffen Platz für den Ausbau.

Nur die Spitze des Eisbergs

Foto: Suez Canal Authority

Nach Auffassung der auf Container-Transporte spezialisierten CM-Logistikgruppe und ihres Geschäftsführers Alexander Heine geht’s jetzt, nach der beendeten Schiffshavarie durch den Frachter «Ever Given» im Suez-Kanal, «erst richtig los».

České dráhy mit ETCS und Bordkino

Bereits 2018 hatte die Tschechische Bahn 50 Reisezugwagen bei Siemens und Škoda bestellt. Škoda ist als Automarke bekannt, produziert in der Transport-Sparte aber auch Schienenfahrzeuge, Strassenbahnen und Lokomotiven. Im Konsortium mit Siemens kommen jetzt nochmal 180 Wagen für die České dráhy hinzu.

100000 t Schrott aufs Gleis

Terminal Birsfelden

«Stahl Gerlafingen» und SBB Cargo wollen die Strasse um rund 4000 Lkw-Ladungen Schrott entlasten. Mit im Boot sitzt als Drehscheibe der Binnenhafen- und Schifffahrts-Dienstleister Ultra-Brag. Auf Abruf soll der Schrott künftig per Schiene von den Rheinhäfen am Terminal Birsfelden direkt ins Werk nach Gerlafingen geliefert werden

Schweiz als Vorbild auf der Schiene


Zuversichtlich stimmen nach Ansicht der «Allianz pro Schiene» Gespräche der Stuttgarter Landesregierung zur Zukunft des Bahnverkehrs in Deutschland. «Wie in der Schweiz» solle es eine Mobilitätsgarantie geben, kleine Orte einen Anspruch auf den Öffentlichen Personenverkehr bekommen.

Wunderland im Baufieber

Der Hamburger Hafen und Logistik-Betreiber HHLA hat in der sogenannten Speicherstadt termingerecht rund 3700 Quadratmeter an zusätzlicher Mietfläche an die Modelleisenbahner des Miniatur-Wunderlands, übergeben. Die Schweiz – ganz nebenbei - rangiert in der Touristenattraktion an prominenter Stelle. Mit St.Max statt St.Moritz.

Powerfrauen mit Bestresultaten

In modernen Fahrzeugen stecken immer mehr komplexe Assistenzsysteme, Telematik, Softwaresteuerungen und Kommunikationstechnik. Offenbar das richtige Feld, um junge System-Technikerinnen für die Fahrzeugtechnik zu interessieren. Gleich drei glänzten dieser Tage bei Daimler in Schlieren.

Testkits per Luftfracht

Eine Boeing 747 bot 650 Kubikmeter Frachtraum – genug für 5 Mio. Testkits. Ein umgebauter Airbis A330 hatte 250 Kubikmeter Platz, um bei vier Flügen je 2000 Kartons zu transportieren. In den vergangenen Wochen leistete Gebrüder Weiss einen gebührenden Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

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