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LOGISTICS INNOVATION

Das Online-Magazin, wenn's um Logistics News geht. 

 Foto: GTS / BVL

Ein «Whitepaper» des deutschen Bundesverbandes Logistik (BVL) und der Messe «transport logistic» stellte infrage, ob CO2-Einsparungen in der Logistik - bei zunehmenden Volumen - nicht ein «Ding der Unmöglichkeit» seien. Beispiele scheinen eher das Gegenteil zu beweisen. Vom Nudeltransport über Waldpflanzungen bis hin zum Knäckebrot.

Foto: Bosch

Die Sicherung von schwer einsehbaren Bereichen, Bahnhöfen und öffentlichem Verkehr unter lichtarmen Verhältnissen gilt als schwierig. Es muss nicht gleich eine Personenerkennung sein. Aber das - wie auch immer man dazu stehen mag - geht natürlich auch. Nachts auf bis zu 60 m in Farbe, mit Infrarot auf bis zu 320 m Entfernung.

Foto: Akka EMC

Vom Miniatursensor bis zum 104 t-Mobilkran – immer mehr Equipment wird funkferngesteuert. Antriebe, Schnittstellen, Elektro- und Hybridfahrzeuge müssen aber auch auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) geprüft werden. Routine für Experten wie die des Prüftechnik-Anbieters Akka EMC.

 

In der Pharmabranche wird weniger in Fässern und Tonnen abgefüllt, als in kleinen Dosen und Chargen. Es geht um Gramm, Mikrogramm und Milliliter. Medikamente und Wirkstoffe werden zudem immer teurer, sodass nichts «daneben» gehen sollte. Präzise Messtechnik ist gefragt, um den Durchsatz zu erfassen.

Grafik: ZF

Der Energiefluss in Elektro-Nutzfahrzeugen war bislang eine Domäne, die von individuellen Einzellösungen beherrscht wurde. Der Autozulieferer ZF lanciert jetzt serienmässig ein Programm, das nicht nur den Antrieb, sondern auch die Energiezuteilung für sämtliche Nebenaggregate, Luftkompressor und Lenkung koordiniert.

Foto: TGW

An Spitzentagen sollen 350.000 Teile verschickt werden, die Durchlaufzeit vom Auftrag zum versandfertigen Paket im Schnitt zehn Minuten betragen. Bis 2023 soll ein Durchsatz von bis zu 33 Mio., später 55 Mio. Teilen pro Jahr erreicht werden. Auf Plastikverpackungen will  Levi Strauss & Co  bewusst verzichten.

Foto: Thermo King

Biodiesel für´s Kühlaggregat? Durch Kraftstoff aus mit Wasserstoff behandeltem Pflanzenöl lassen sich Treibhausgasemissionen und Partikelverschmutzungen angeblich um 90 Prozent reduzieren, ohne dass die Motorleistung im Vergleich zu fossilen Brennstoffen beeinträchtigt wird.

Wie selbstverständlich werden unter den Bereichen, die künftig von der neuen Technik profitieren sollen, Luft-, Strassen- und Schienenverkehr genannt. Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum DLR fokussiert jetzt verstärkt die Entwicklung von Quantencomputern, und bekommt dafür 740 Mio. Euro an Fördergeldern.

Die Geräte sind um rund 3000 Euro teurer und bringen fast 40 kg mehr als eine herkömmliche Installation auf die Waage. Das ist bei einem Kleintransporter schon viel. Die Gesamtkosten könnten unter dem Strich trotzdem niedriger sein, weil der Spritverbrauch sinkt. ThermoMed testet das jetzt bei drei Fahrzeugen.

Mit digitalen Anwendungen will Mosca seine Umreifungsmaschinen auch in Zukunft weiter optimieren. Dazu gehören automatisierte Nachbestellungen von Verbrauchsmaterialien und die ortsunabhängige Überwachung von Anlagenparametern, um Ausfällen per Fernwartung vorbeugen zu können.

Im Juni geht’s ins Napa Valley zum Weinhandel «Trinchero», wenig später zur Boxholm Factory nach Schweden, und im Juli zu Coca-Cola nach Australien: Swisslog nimmt Interessierte in Echtzeit mit zu einer weltumspannenden «Automation Tour». Am Dienstag war Rewe in Dortmund an der Reihe.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht dorthin, wo es eine Zeitlang mit am Schmutzigsten war: In die Region des einstigen Braunkohle-Tagebaus in der Niederlausitz. In Cottbus wurde jetzt offiziell das «Institut für CO2-arme Industrieprozesse» eröffnet.

«Dunkel war´s, der Mond schien helle, als ein Pöstler blitzeschnelle, ganz langsam um die Ecke bog…». Die schweizerische Post setzt bei der Arealbeleuchtung in acht Logistikzentren auf ein neues Konzept: intelligentes Licht. Wird es nicht benötigt, dimmt es herunter. Die Post spart damit 1,16 Mio. MwH.

Foto: Continental

Nicht jeder, der merkwürdige Ergebnisse am digitalen Tacho produziert, tut dies aus dem Vorsatz heraus, Gerät und Fahrzeiten zu manipulieren. Glaubt jedenfalls Heiko Stein, Betreiber einer «Economic Drive»-Fahrschule im Nordrhein-Westfälischen. Im EU-Raum drohen immerhin Bussgelder bis zu 30.000 Euro.

Fotos: Jungheinrich

Der neue EKS 215a fährt mit 24- statt 48-V-Technik. Bei Störungen beschreibt das Human-Machine-Interface das Problem im Klartext und gibt Empfehlungen. Zugleich können am Touchdisplay auch manuelle Fahraufträge gestartet werden. Das war bisher nur über den zentralen Leitstand möglich.

Foto: Krones

Noch sind die Biergärten geschlossen. Aber alle bereiten sich auf die Zeit nach Corona vor. Bei Krones, dem Verpackungs- und Abfülltechnik-Anbieter, stabilisierten sich die Bestellungen im ersten Quartal 2021. In den ersten drei Monaten erhöhten sich die Auftragseingänge sogar um 27,1 % auf 1.068,8 Mio. Euro.

DB Schenker nahm bereits 2019 einen «eCity Hub» in Norwegens Hauptstadt mit einer Grundfläche von rund 500 Quadratmetern in Betrieb. Ein innenstadtnaher Umschlagsknoten, an dem alle Waren im Stadtzentrum ausschliesslich mit Elektroautos und E-Bikes verteilt werden.

Torben Sell: «Ohne Kompressor!»

Die Auftragseingänge laut Vorstandmitglied Christian Erlach von 4,1 auf 4,5 Mrd. Euro erhöht, alle Prognosen erneut übertroffen: Genug Spielraum für Intralogistik-Hersteller Jungheinrich, den neuen Elektro-Hubwagen ERD 220i und den komplett fahrerlosen EKS 215a mit markanten Merkmalen vorzustellen.

Das grosse Vorbild: Linie 14 in Paris

Die Metro der brasilianischen Küstenstadt Salvador da Bahia ging 2014 mit zwei Linien auf 32 km Länge und 20 Stationen, zwei Kontrollzentren sowie zwei Depots in Betrieb. Die 40 Züge der Flotte befördern täglich 370.000 Fahrgäste. Jetzt wurde auf 5 km Länge ein automatisches Zugkontrollsystem installiert.

Foto: Siemens Mobility

Die Online-Version der Messe transport logistic in München wurde mit 87 Vorträgen und 30 «Sessions» von 8500 Teilnehmern besucht. Deutschlands Verkehrsminister Scheuer plädierte angesichts der Klimaziele für «ein Miteinander der Verkehrsträger, kein Gegeneinander» - zeigte sich zwischendurch aber auch ratlos.

Zu einer Reise rund um den Globus und die Möglichkeiten moderner Seilbahntechnik sowohl für den urbanen Transport, als auch für Tourismus-Aktivitäten, entführte Seilbahn-Hersteller Doppelmayr die Teilnehmer einer virtuellen Pressekonferenz. Stationen, natürlich: Garaventa, CWA und der Eiger-Express.

Ein Kühlhausbetreiber im ungarischen Győr benötigte für seinen Lagerbetrieb bei Temperaturen um −25 ° Celsius eine neu kombinierte Flotte an Flurförder-Fahrzeugen. Bei Transporten im 11.500 Stellplätze zählenden Palettenlager kommen nun unter anderem vier 3-Rad-Elektrostapler vom Typ ERP15VT zum Einsatz.

Foto: JH

31100 Euro haben Jungheinrich-Mitarbeitende 2020 im Rahmen einer «Restcent-Aktion» an das Medikamentenhilfswerk action medeor überwiesen. Damit werden die Corona-Nothilfe in Tansania sowie die Ausbildung von Gesundheitspersonal in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt.

E-Busse bringen mehr Tonnage auf die Waage

Binnen acht Jahren hat die 12-Mio.-Metropole Shenzhen ihre 16000 Stadtbusse elektrifiziert. Ingenieure stehen mit der Fahrwerks-Federung vor zusätzlichen Herausforderungen: Die E-Busse sind durch die Batterien um bis zu 3 t schwerer. Schritt um Schritt gilt es nun wieder, das Gewicht zu verringern.

Foto: Kardex Mlog

Maximal 48 Stunden zwischen Bestellung und Auslieferung verspricht eine schwäbische Molkerei durch effiziente Produktion und rationelle Logistik. Mehr als 60 Mitarbeitende kommissionieren und verladen die gekühlten Produkte rund um die Uhr. Kardex Mlog half jetzt beim weiteren Ausbau.

Mit dem LEO Locative brachte Bito schon 2017 ein Fahrerloses Transportsystem für den Behältertransport auf den Markt, das sich einfach und ohne gesonderte WLAN- und IT-Anbindung in die Betriebsabläufe integrieren lässt. Jetzt kommt der «custom» als besonders anwenderfreundliche Variante.

An den neuen Sicherheits-Gates des Flughafens der 2,4 Mio. Einwohner zählenden US-Stadt Charlotte werden im Rahmen eines Projekts zur Terminalerweiterung automatische Röntgenstrecken von Vanderlande eingesetzt. Sie lösen alte Durchleuchtungs-Methoden ab.

Sie nennen sich «Sensor People». Seit 50 Jahren sorgen die Spezialisten von Leuze in der Schweiz für Innovationen und technische Meilensteine in der industriellen Automation. Ihr Instrumentarium ist es, das die Daten bereitstellt, die in digitalisierter Form benötigt werden, um Arbeitsvorgänge in Aktion zu verwandeln.

Foto: Koch

Wo, wenn nicht vor den Toren New Yorks. Rund 800 Lifte und Hebesysteme hat das Unternehmen «Albany Elevators“ seit seiner Gründung 1966 inzwischen installiert und betreut. Durch seine Übernahme sichert sich die einstige Aufzugssparte von ThyssenKrupp eine starke Präsenz in «Big Apple“.

Gebrüder Weiss hat auf den Logistikterminals in Nürnberg, Esslingen, Aldingen und Lauterach (Vorarlberg) vier neue Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung in Betrieb genommen. Sie erzeugen zusammen rund 1540 Megawattstunden (MWh) Solarstrom im Jahr.

Gordon Riske, seit 2008 CEO der Kion-Gruppe (Linde MH, Still AG), leitet seit Februar 2020 auch den VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik. Anlässlich der IFOY-Tests erläuterte er seine Auffassung davon, welche Rolle Intralogistik-Anbieter und Start-ups in der Branche spielen.

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